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Polizei sucht mit Großaufgebot nach Drogen

Razzia in Döbeln Polizei sucht mit Großaufgebot nach Drogen

Mehrere Häuser des Döbelner Bauunternehmers und Stadtrat Sven Weißflog gerieten am Mittwoch ins Visier der Ermittlungsbehörden. Laut Sven Weißflog suchten die Beamten nach Drogen, haben aber keine gefunden.

Auch dieses Haus an der Ritterstraße war Austragungsort der Razzia. Die Polizei war mit neun Mannschaftstransportern in der Döbelner Innenstadt angerückt.
 

Quelle: Dirk Wurzel

Döbeln.  Ein Großeinsatz der Polizei hat am Mittwoch für Aufsehen im Döbelner Zentrum gesorgt. Die Einsatzkräfte durchsuchten unter anderem mehrere Immobilien des Döbelner Bauunternehmers und Stadtrates Sven Weißflog. So etwa den Kleinstadtclub 17 (KL 17) und ein Wohnhaus an der Ritterstraße, wo die Polizei mit neun Mannschaftstransportern angerückt war. In diesem Bereich dürften also bis zu 54 Beamte im Einsatz gewesen sein. Dazu kommen noch die Kriminalpolizisten. Auch am Dresdner Platz waren die Ermittler zugange. Neugierige Blicke aus benachbarten Geschäften und den Fenstern von Wohnungen verfolgten das Treiben. Und viele fragten nach dem Grund des massiven Polizeiaufgebotes. Aus dem Lagezentrum der Polizeidirektion Chemnitz war zu erfahren, dass die Beamten einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Döbeln vollstreckt haben. Mehr aber auch nicht.

Es ging um Drogen, wie Sven Weißflog gegenüber der Döbelner allgemeinen zeitung erklärt. Der Verdacht habe sich nicht gegen ihn, sondern gegen Mitarbeiter und Besucher des KL 17 gerichtet. Laut Sven Weißflog verlief die Razzia ergebnislos. „Das war eine Luftnummer. Meine Konsequenz aus der Nummer ist, mich mehr gegen den Drogenmissbrauch in unserer Stadt zu engagieren“, sagt Sven Weißflog. Den Kleinstadtclub 17 sieht er als künftigen Ort für entsprechende Informationsveranstaltungen. Der Stadtrat (Freie Wähler Döbeln) bedauert die „Energie, die bei der Razzia vernichtet wurde, anstatt sie an den richtigen Stellen aufzuwenden“. Er vermutet eine Verleumdung als Grund für den Verdacht der Drogenkriminalität in seinem Umfeld.

Von Dirk Wurzel

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