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Polizei zieht aus dem Hochwassergebiet

Polizei zieht aus dem Hochwassergebiet

Die Beamten des Döbelner Polizeireviers ziehen bald um. Und zwar auf den vormaligen Parkplatz des mittlerweile geschlossenen Autoliv-Werkes. Genauer gesagt, in das neue Gebäude, das der Freistaat Sachsen dort errichten wird.

Das soll ersten Schätzungen zufolge etwa 4,8 Millionen Euro kosten und eine Grundfläche von 800 Quadratmetern haben. Wie der Döbelner Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser (CDU) mitteilte, wurde am Mittwoch dieser Woche der Kaufvertrag für das 2900 Quadratmeter große Grundstück Grimmaische Straße 14 - des bisherigen Firmenparkplatzes der Autoliv Sicherheitstechnik GmbH - notariell beurkundet. "Das ist ein starkes Zeichen für die Sicherheit und Zukunft der Stadt Döbeln", sagt Sven Liebhauser. Er hat sich stets für den Erhalt des Polizeireviers Döbeln eingesetzt. Noch vor kurzem gab es nach seinen Worten Diskussionen über eine Reduzierung der Anzahl der Polizeireviere im Landkreis Mittelsachsen. Das Döbelner Revier stand zur Debatte. Sven Liebhauser: "Diese Debatte war zwar glücklicherweise nach meiner Intervention im zuständigen Ministerium schnell vom Tisch. Aber vor allem die Tatsache, dass das bisherige Revier in der Burgstraße in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet liegt und in der Vergangenheit mehrfach vom Hochwasser betroffen war, sorgte darüber hinaus für dringenden Handlungsbedarf."

 

"Mit dem soeben abgeschlossenen Kaufvertrag für das ehemalige Autoliv-Gelände wird deutlich, dass Döbeln auch langfristig Standort für ein modernes und gut ausgestattetes Polizeirevier bleibt", so Sven Liebhauser abschließend.

 

Die Polizei wird nicht der einzige Nachnutzer des Autoliv-Geländes sein. Eine Döbelner Anwaltskanzlei kaufte bereits den Kuppelbau und will dorthin umziehen. Der schwedisch-amerikanische Autozuliefer-Konzern Autoliv stellte Ende 2014 seine Produktion in Döbeln ein und verlagerte diese nach Rumänien. diw

Dirk Wurzel

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