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Döbeln Polnischer Lastwagen brennt bei Döbeln-Ost aus
Region Döbeln Polnischer Lastwagen brennt bei Döbeln-Ost aus
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20:35 28.02.2012
Die Roßweiner Feuerwehr löschte den polnischen Lastwagen, der gestern Vormittag nahe der Autobahnauffahrt Döbeln-Ost brannte. Über Stunden hinweg musste die Fahrbahn zumindest halbseitig, mitunter aber auch voll gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau. Quelle: Sven Bartsch
Döbeln

11.15 Uhr ging gestern der Notruf bei der Polizei ein. Der Fahrer hatte den Wagen inzwischen auf dem Standstreifen abgestellt und war unverletzt ausgestiegen. Die Roßweiner Feuerwehr rückte aus, um den Brand zu löschen. Das Fahrzeug der Marke Iveco war wahrscheinlich durch einen technischen Defekt in Flammen aufgegangen. Geladen hatte es Mehl. Erst gegen 15 Uhr konnte die Fahrbahn freigegeben werden. Es entstand laut Polizeisprecherin Ilka Peter ein Sachschaden von rund 30 000 Euro.

Bereits am Montagmorgen hatte es einen Unfall an der Anschlussstelle Grimma in Richtung Leipzig mit einer Schadenssumme von 80 000 Euro gegeben, der sich zeitweise bis zur Leisniger Auffahrt auswirkte. 6.30 Uhr war ein polnischer Volvo-Lastwagen von der Autobahn abgekommen, wobei der Anhänger umkippte und der Fahrer leicht verletzt wurde. Ursache war vermutlich ein geplatzter Reifen. Die Fracht des Lastwagens bestand aus Paletten mit Metallteilen, die umgeladen werden mussten. Da bei der Bergung der Tank beschädigt wurde, lief Diesel aus. So konnte der Verkehr stundenlang nur einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Deshalb kam es zu einem Stau, dessen Ende Schauplatz eines weiteren Unfalls wurde. Der 41-jährige Fahrer eines tschechischen Mercedes-Lastwagens reagierte zu langsam und prallte bei Mutzschen mit seinem Fahrzeug auf einen weiteren tschechischen Mercedes-Laster, den es dadurch auf einen ukrainischen Volvo-Lastwagen schob.

Der 41-jährige schwerverletzte Unfallverursacher wurde per Rettungshubschrauber nach Leipzig gebracht; der andere Tscheche (40) kam mit dem Krankenwagen nach Grimma. Der Ukrainer (32) blieb unverletzt. Nun erstreckte sich der Stau bis Leisnig. Erst 21 Uhr konnte die Polizei die Sperrung der A 14 aufheben. Auch in der Gegenrichtung war die Autobahn zeitweilig gesperrt, damit der Hubschrauber landen konnte. Frank Pfeifer

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