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Döbeln Premiere beim Döllnitztalchor
Region Döbeln Premiere beim Döllnitztalchor
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16:44 05.12.2012
Der Mügelner Döllnitztalchor probt für seine nächsten Auftritte in der Döbelner Jacobi-Kirche. Quelle: Dirk Wurzel

Dabei war nicht alles wie in den Jahren zuvor. Anlass für die OAZ, bei Erika Däberitz, Vorsitzende des Vereins, nachzufragen.

Seit Jahren sind die Sängerinnen und Sänger ihres Chores gemeinsam mit den Sängerinnen des Thümmlitzwaldchores vor allem in der Weihnachtszeit bei verschiedenen Konzerten in der Region zu erleben. Halten Sie in diesem Jahr an der Tradition fest?

Natürlich, seit Jahren arbeiten unsere Chöre erfolgreich zusammen. Wir ergänzen uns, denn während bei den 25 Sängerinnen unseres Döllnitztalchores Bässe fehlen, sind bei den 16 Thümmlitzwalder Sängerinnen die Altstimmen und die Tenöre rar. Zudem ist Dr. Michael Reuter der musikalische Leiter beider Chöre. Der Auftakt unserer traditionellen Weihnachtskonzerte ist am 15. Dezember in der Sornziger Kirche. Hier singen wir zum zweiten Mal zur Weihnachtszeit. Diesmal beginnt das Konzert schon um 14 Uhr. Denn im Anschluss daran singen wir noch einige Weihnachtslieder auf dem Sornziger Klosterhof zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes, bevor wir nach Mügeln eilen. Dort beginnt 17 Uhr in der Johanniskirche das traditionelle Weihnachtskonzert. Einen Tag später gastieren wir in Leipzig.

Welche weiteren Veranstaltungen gibt es?

Wir freuen uns, dass es danach noch drei Konzerte gibt, die quasi für uns eine Premiere darstellen. Durch eines unserer Mitglieder kam der Kontakt zum Döbelner Kammerorchester zu Stande. Dabei wurde die Idee geboren, etwas gemeinsam zu machen. In den vergangenen Monaten wurde deshalb intensiv ,Die Weihnachtsgeschichte' von Arnold Melchior Brunckhorst, einem Zeitgenossen Bachs, einstudiert. Für uns Sängerinnen war es eine große Herausforderung, dieses etwa 18 Minuten dauernde Werk mit mittelalterlicher Musik einzuüben. Am Montagabend war die letzte Probe in Döbeln mit den Musikern. Bei den Konzerten wirken dann auch noch Solisten mit. Vier Studenten der Hochschule für Musik und Theater singen Solopartien, und zwei Solotrompeter ergänzen das Orchester.

Wann und wo darf man diese Premiere in einem Konzert erleben?

Leider nicht in Mügeln, für die Streichinstrumente ist es in unserer Kirche zu kalt. Das erste Weihnachtskonzert, in das dieses Werk eingebunden ist, gibt es am 22. Dezember im Grimmaer Rathaussaal. Es beginnt um 15 Uhr. Ein weiteres ist für den 29. Dezember, um 17 Uhr in der Döbelner Jacobi-Kirche geplant. Und am 4. Januar 2013 gastieren wir im Kultursaal der Zschadraßer Heilstätten um 19.30 Uhr. Natürlich bringen wir zu diesen Konzerten auch bekannte Lieder und Stücke zur Weihnachtszeit zu Gehör. Wir sind schon mächtig aufgeregt und hoffen, dass alles gelingt.

Es klang an, dass Ihnen Bässe im Chor fehlen. Wie ist es generell um den Nachwuchs im Chor bestellt?

Ja, generell bei den Männern fehlen uns Stimmen. Da würden wir uns freuen, wenn wir Verstärkung bekämen. Aber auch bei den Frauenstimmen kann es nicht schaden, wenn sich neue, gerne auch jüngere Sängerinnen, hinzugesellen. Vielleicht sucht der oder die Eine oder Andere nach einem Hobby, wo die Musikalität und Lust am Singen in den Verein eingebracht werden kann. Notenkenntnis ist nicht erforderlich, aber von Vorteil. Wir würden uns jedenfalls über neue Vereinsmitglieder freuen. Die beste Gelegenheit für einen Neueinstieg wäre jetzt im Januar. Wir proben jeden Montag im Mügelner Ratssaal ab 20 Uhr. Wer Fragen hat oder sich anmelden möchte, kann sich gern an mich unter der Telefonnummer 034362/316 18 wenden.

Interview:

Bärbel Schumann

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