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Probe löschen in Hartha

Probe löschen in Hartha

Wie sie sich bei einem Brand richtig verhalten, wissen die Kinder vom Hort Sonnenschein bereits. Damit sie nicht auf die Idee kommen an den Feuerlöschern in der Harthaer Einrichtung in der Sonnenstraße herumzuspielen, hatte Leiterin Barbara Pohle in dieser Woche Hartmut Meier von der Fachwerkstatt für Feuerlöscher aus Döbeln/Keuern eingeladen.

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Auf dem Ferienprogramm der Hortkinder stand unter anderem der Besuch von Hartmut Meier, der die Funktion von Feuerlöschern demonstrierte.

Quelle: Sven Bartsch

Hartha. Bevor es los gehen konnte, musste ein Brand gelegt werden. Simuliert in einer kleinen Metallschale mit Pappe und Holzscheiten. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen näherten sich die Kinder dem von Hartmut Meier ausgelöstem Geschehen auf dem angrenzendem Parkplatzgelände. Mit dabei hatte der Experte zwei verschiedene Modelle von Feuerlöschern. Solche die mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid löschen und solche die das Feuer mit Pulver ersticken. An beiden durften sich die Kinder ausprobieren. Zunächst näherten sie sich den roten Flaschen nur zögerlich. Luka Kaack machte den Anfang. "Erst hatte ich ein bisschen Angst", gestand der Achtjährige "aber dann hat es Spaß gemacht." Mit Hilfe von Hortmitarbeiterin Kathleen Leutert spritze er das Pulver. "Anders als mit den Kohlenstoffdioxid-Löscher lässt sich damit jede Art von Brand löschen", informierte Hartmut Meier. "Allerdings sieht es danach aus wie in einer Backstube." Wie das Gras zur Freude der Kinder - wobei das Pulver biologisch abbaubar ist. Nach dem ersten Freiwilligen wollten auch die anderen Kinder Probe löschen. "Allein könnten die Kinder die Feuerlöscher nicht bedienen", sagte Hartmut Meier. Und darum ging es auch nicht: "Sie sollen sehen, dass er gefährlich sein kann und kein Spielzeug ist, obwohl er harmlos aussieht."

21 Jahre informiert der Döbelner in Horten, Krankenhäusern, Betrieben und auch privaten Haushalten über die Handhabe von Feuerlöschern. Testet die Brandbekämpfer und berät unter anderem beim Kauf. Heute, nach dem Ende seines offiziellen Berufslebens, engagiert er sich ehrenamtlich. Die Möglichkeiten zu löschen sind vielfältig. Auf die Demonstration von Schaumlöschern oder Löschern speziell für Fett- oder Metallbrände verzichtet Hartmut Meier aus Kostengründen jedoch.

Für Barbara Pohle war der Besuch des Fachmanns im Rahmen des Ferienprogramms ein weiterer wichtiger Schritt, um die Kinder für das Thema Brand zu sensibilisieren. "Bei der Wartung der Anlage haben wir Alarm auslösen lassen", berichtet Kita-Leiterin Pohle und durchgespielt was sie im Brandfall besprochen haben. "Wenn es brennt, müssen wir das melden", erinnert sich Luka. Dann sollen die Kinder an der Ausgangstür warten. "Dann müssen wir zur Skateranlage", benennt der Schüler den Sammelpunkt, zu dem es mit den Erzieherinnen geht, korrekt. Das Löschen bleibt den Profis überlassen. Wie das im Kleinen aussieht, wissen sie nun auch.

K. Schultz

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