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Döbeln Pulsitzer feiern ihren neuen Festplatz
Region Döbeln Pulsitzer feiern ihren neuen Festplatz
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18:37 08.07.2018
Zum Kinderschminken auf dem neuen Festplatz hatten die Pulsitzer um Wolfram Hirsch (3. v.r.) die Erzieherinnen der Kita Sonnenschein aus Prausitz (Gemeinde Hirschstein) engagiert. Sie erledigten die Aufgabe mit Bravour. Quelle: Dirk Wurzel
Pulsitz

Da kam fast das ganze Dorf zusammen. Bei Bier und Bratwurst saßen die Pulisitzer zusammen, die Kinder ließen sich schminken und turnten auf der Hüpfburg. Aber nicht irgendwo auf der grünen Wiese, sondern auf dem neuen Festplatz des Dorfes.

Und der kann sich wirklich sehen lassen. „Wir verfolgten schon länger den Plan, hier einen Festplatz einzurichten und was für den Zusammenhalt im Dorf zu tun“, sagt Wolfram Hirsch, Pulsitzer und ehemals stellvertretender Bürgermeister. Aber das Geld aus dem Förderprogramm Integrierte Ländliche Entwicklung brauchte die Gemeinde Ostrau für wichtigere Projekte, zum Beispiel die Eschkemühle. Wolfram Hirsch erzählt das ohne Bitternis.

Auf der Fläche, wo heute das Spielgerät und der robuste Holzpavillon steht, waren bis 1945 Teiche. Dann verloren die Bauern bei der Bodenreform 1945. Nun stand auf der Fläche ein Spielplatz. Nach der Wende erhielten die Alteigentümer das Land zurück, es diente laut Wolfram Hirsch als Futterwiese. Bis die Gemeinde das Grundstück an der Brückenstraße kaufte. Mit den Grundmanns, den Teichmanns und den Hirschs setzten sich drei Familien aus dem Dorf für den Festplatz ein. Mindestens zwei Feste will man pro Jahr veranstalten – den Auftakt gab es am Sonnabend. Natürlich mit Zimmis Gulaschkanone als Caterer. Das Kinderschminkteam kam von auswärts – aus der Kita Sonnenschein in Prausitz (Gemeinde Hirschstein).

Auch dank der Gemeinde, dem Kalkwerk Ostrau und der Pulsitzer Firma Ehrlich Aufzug- und Krantechnik sieht der Festplatz nun nach Festplatz aus. Die Firma Ehrlich spendierte den Pavillon, das Kalkwerk den Split für die Wege. „Der Betrieb brauchte ein Testfeld für den Split. Da haben wir natürlich sofort zugesagt“, berichtet Wolfram Hirsch.

Von Dirk Wurzel

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