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Döbeln Punktlandung an den neuen Genossenschaftsvillen
Region Döbeln Punktlandung an den neuen Genossenschaftsvillen
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18:04 26.10.2018
Die neuen Mieter Melanie Jamke (2.v.l.), Sven Kohorst (3.v.l.) und Lutz Krause (4.v.l.) durchschneiden mit Mieterbetreuerin Roswitha Kademann (3.v.r.) und Doblina das von den WGF-Vorstandsassistentinnen Katja Richter (l.) ,und Bianca Wermter (r.) gehaltene symbolische Band. Quelle: Sven Bartsch
Döbeln

Nach 13 Monaten Bauzeit und drei Wochen früher als geplant wurden am Freitag die sechs Stadtvillen der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt offiziell an die neuen Mieter übergeben. Die ersten 15 der insgesamt 24 größeren und gehoben ausgestatteten Wohnungen sind bereits bezogen. Weitere acht Mietparteien ziehen im November ein. Nur eine einzige Wohnung ist wieder frei, nachdem die Interessenten kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen abgesprungen sind.

Für Stefan Viehrig, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt, ging damit ein großer Wunsch in Erfüllung: Nach dem WGF-Wohnpark in der ehemaligen Leninschule und dem neuen Verwaltungs- und Dienstleistungsgebäude sind die sechs Stadtvillen das dritte Großprojekt, das 2018 kostenmäßig mit einer Punktlandung fertig gestellt wurde. Satte zwölf Millionen Euro hat die WGF insgesamt 2018 in die drei Projekte investiert.

Döbelns Schutzpatronin Doblina (Irina Schädlich) und Roswitha Kademann (l.) mit dem symbolischen Schlüssel. Roswitha Kademann betreut als W Quelle: Sven Bartsch

Symbolisch übergab Döbelns Schutzpatronin Doblina alias Irina Schädlich den Schlüssel an die neuen Mieter. Unter ihnen sind der Bundeswehrsoldat Pierre Panke (33) und die junge Ärztin Melanie Jamke, die von Oberranschütz an die Sonnenterrassen in Döbeln-Nord ziehen. Sven Kohorst und seine Frau Nicole samt dem dreijährigen Söhnchen Henning ziehen innerhalb Döbelns um ins neue Wohngebiet, ebenso wie Lutz und Bärbel Krause mit Sohn Nick. Der 16-Jährige freut sich über den superkurzen Weg zur Oberschule. Unter den neuen Mietern sind neben jungen Familien auch ältere Leute. So ein Waldheimer Seniorenpaar, das ihr Eigenheim verkaufte, um in den modernen Komfortwohnungen zu leben. Die Wohnungen sind allesamt mit Balkonen oder Terrasse, Carports und modernster Technik ausgestattet. Licht, Jalousien, Heizung – alles lässt sich per Smartphone steuern. Glasfaserkabel sorgen für Turbo-Internet. Die Genossenschaft und ihre Baupartner aus Chemnitz und von der Elektrogesellschaft Hartha brachten hier Erfahrungen aus anderen Projekten mit so genannten Ambient-Assisted-Living-Systemen ein. Das steht übersetzt für Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben.

So sehen die sechs neuen Stadtvillen aus. Quelle: Sven Bartsch

Die nächsten Ziele der WGF werden die Verstärkung der Mieterbindung und die weitere Gestaltung der Wohnquartiere sein. Vorstand Stefan Viehrig hofft, dass auch die neuen Mieter der sechs Stadtvillen sich für das genossenschaftliche Leben und das Miteinander begeistern können.

Von Thomas Sparrer

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