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Döbeln Puppentheater-Saison am Harthaer Gymnasium beendet
Region Döbeln Puppentheater-Saison am Harthaer Gymnasium beendet
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16:04 14.03.2016
Die 5a und b des Martin-Luther-Gymnasiums sind immer noch im Puppenfieber. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Wenn man genau hinsieht, dann ist das Harthaer Martin-Luther-Gymnasium (MLG) ein wenig wie die alte Zauberin aus dem grimmschen Märchen Jorinde und Joringel – wer einmal in ihren Bann gerät, der kommt er so schnell nicht wieder los. Für das MLG ist das mehr als erfreulich. Auf der einen Seite waren Eltern und Schüler zum kommenden Schuljahr gleichermaßen vom Angebot des Gymnasium begeistert. Die Neuanmeldungen reichen aus, um drei neue fünfte Klassen ins Rennen schicken zu können. Auf der anderen Seite haben sich die aktuellen Fünftklässler vom Zauber des fächerverbindenden Unterrichts verführen lassen. Der findet am MLG jedes Jahr statt und stellt eine Woche lang die verschiedenen Fächer unter ein gemeinsames Motto.

„In den fünften Klassen hat dann das Thema Märchen Tradition“, verrät Deutsch- und Geschichtslehrerin Gloria Petzold. In Mathe wird dann mit magischen Zahlen gerechnet, die Biologie steht im Zeichen des bösen Wolfes während im Deutschunterricht die Nasen tiefer in die Märchen der Gebrüder Grimm und Co. gesteckt werden. Unter anderem Jorinde und Joringel stand in diesem Jahr auf dem Plan und nach dem Feinschliff während der fächerverbindenden Woche auch umgesetzt im Puppentheater.

Mittlerweile ist die klassenzimmerbreite Kulisse, die vor zwölf Jahren vom Vater eines der Nachwuchspuppenspieler gebaut wurde, wieder verstaut. Von ihren Puppen können die Kinder jedoch noch nicht so leicht lassen, obwohl die abschließende Aufführung des Stücks am Tag der offenen Tür schon etwas zurückliegt. „Die meisten hängen nach dieser Zeit auch an ihren Puppen. Sie stellen sie immer gerne zur Schau und sind sehr stolz darauf“, weiß Deutsch- und Kunstlehrerin Heike Fechner. Die Kinder kümmern sich schon im Vorfeld um die märchenhaften Pappmachéköpfe, die zu weiteren Vorstellungen zum Weihnachtszauber, Zwergenalarm und Elternabend glänzen müssen. So wird fleißig genäht und gebastelt, was das künstlerische Profil des MLG hergibt.“Unterstützung bekommen die Kinder auch von Eltern und Omas, die mit nähen und stricken. Alle sind sehr engagiert“, freut sich Gloria Petzold. Für wen keine Rolle abfällt oder einfach die schauspielerische Ambition fehlt, gibt es Aufgaben bei der Beleuchtung und Technik. „Jeder wird nach seinen Stärken mit einbezogen“, erklärt Heike Fechner.

Die Aktion soll die Schüler an das künstlerische Profil der Schule heranführen. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal des MLG und kann ab der achten Klasse neben dem naturwissenschaftlichen und sprachlichen Profil gewählt werden.

Von André Pitz

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