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Döbeln: Radfahrer beschädigen Eisbahn – Nachtschicht für Mitarbeiter

Eröffnung in Gefahr Döbeln: Radfahrer beschädigen Eisbahn – Nachtschicht für Mitarbeiter

Die Eröffnung der Eis-Arena auf dem Döbelner Obermarkt am Freitagnachmittag ist gefährdet. Unbekannte hatten in der Nacht zum Donnerstag das Eis mit Fahrrädern befahren und zentimeter-tiefe Rillen in das noch nicht fertige Eis gefahren.

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht mit ihren Rädern zentimetertiefe Rillen in die frische Eisbahn gefahren. Der Eröffnungstermin am Freitag ist in Gefahr.

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln. Die Eröffnung der Eis-Arena auf dem Döbelner Obermarkt am Freitagnachmittag ist gefährdet. Unbekannte hatten in der Nacht zum Donnerstag das Eis mit Fahrrädern befahren und zentimeter-tiefe Rillen in das noch nicht fertige Eis gefahren. „Der Eröffnungstermin wackelt. Ich bin stocksauer und ärgere mich auch darüber, dass von den Anwohnern rund herum nicht einer etwas gesehen oder die Radfahrer ermahnt hat“, sagt Sebastian Gasch, für die Eisbahn verantwortlicher Mitarbeiter von den Stadtwerken. Er musste am Donnerstagvormittag die Kältemaschine abschalten und hofft, die zentimeter-dicke Rillenschicht abtauen zu können, um dann eine neue glatte Eisschicht herstellen zu können. „Das wird ein Wettlauf gegen die Uhr“, sagt er. „Doch bei den extremen Rillen und Furchen können wir niemanden auf das Eis lassen. Wir werden sehen, ob die wenigen Plusgrade über den Tag zum Tauen reichen.“ Die Eisbahn sollte eigentlich am Freitag ab 13 Uhr für Kinder nutzbar sein und um 17 Uhr offiziell eingeweiht werden.

Update: Nach einer Krisensitzung bei den Stadtwerken Döbeln haben sich die Mitarbeiter für eine Nachtschicht auf der Eisbahn entschieden. „Wir werden versuchen, die Eröffnung der Eisbahn am Freitagabend zu retten“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Gunnar Fehnle, der am Abend mit seinen Leuten die Eisbahn inspizierte. Mit Wasserschlauch und Schneeschaufeln versuchen die Männer die angetaute zerstörte Oberfläche mit den Rillen der Fahrräder abzukratzen und eine neue Schicht aufzubringen. Dafür müssen auch die Temperaturen in der Nacht mitspielen.

Von Thomas Sparrer

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