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Döbeln Radweg nach Gebersbach: Baustart verzögert sich schon wieder
Region Döbeln Radweg nach Gebersbach: Baustart verzögert sich schon wieder
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Bis dieses Schild auf den Radweg zwischen Waldheim und Gebersbach hinweist, vergeht mehr Zeit, als geplant. Quelle: Archiv
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Waldheim/Gebersbach

Eigentlich sollten neben der Staatsstraße 32 zwischen Waldheim und Gebersbach längst die Radler auf einem eigens für sie gebauten Radweg rollen können. Denn im Frühjahr 2016 hätten die Bauarbeiten beginnen sollen. Und alles hätte somit längst fertig sein können. Nun hat aber das sächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) den Baustart erneut verschoben: Von Frühjahr auf Sommer 2018.

Es sind neue Erkundungsarbeiten notwendig, die das Lasuv als Bauherr mit dem Landratsamt Mittelsachsen abstimmen muss. „Derzeitig läuft die Ausführungsplanung für den Rad-/Gehweg und auch die Bauwerksplanung. In mehreren Teilabschnitten muss jedoch die ursprünglich geplante technische Lösung zur Gründung der Stützmauern wegen wasserrechtlicher Probleme überarbeitet werden“, sagt Isabel Siebert, Pressesprecherin des Lasuv, auf Nachfrage der DAZ. Bis Ende Oktober dieses Jahres sollen diese Erkundungen abgeschlossen sein. Dann muss das Lasuv mit den geänderten Plänen noch mal zur Landesdirektion traben, um sich diese genehmigen zu lassen. „Für diese Teilabschnitte muss dann ein Planfeststellungsänderungs- und -ergänzungsverfahren geführt werden“, sagt Isabel Siebert. Die gute Nachricht: Das Projekt soll nicht teurer werden. „Derzeitig gehen wir nicht von Kostensteigerungen des Bauvorhabens aus“, so die Lasuv-Sprecherin. „Aus oben genannten Gründen ist ein Baubeginn im Frühjahr 2018 nicht mehr realistisch und kann erst nach Abschluss des oben genannten Verfahrens sicher eingeschätzt werden. Ziel ist ein Baubeginn im Sommer 2018.“

Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) ist das nicht gerade das, was man eine zufriedenstellende Aussage nennt. „Der Sommer ist lang. Möglicherweise steht der Baubeginn dann kurz vor dem Herbst 2018.“ Auch für ihn ist es schwierig, mit den ständig wechselnden Ankündigungen zum Bauvorhaben umzugehen, die dessen Beginn stets immer weiter in die Zukunft rücken. Die Stadt Waldheim hat hier keinen Einfluss, der Radweg ist eine Angelegenheit des Freistaates Sachsen.

Auch Thorsten Hartwig, Geschäftsführer des Welwel in Döbeln, hofft auf das Asphaltband für die Pedalritter entlang der Staatsstraße 32. „Es war uns mit ein Grund, den Betreibervertrag für das Bad in Gebersbach zu verlängern“, sagt er. Denn das bekommt mit dem Radweg einen sicheren Verkehrsweg für Radler und damit einen Stadtortvorteil. „Wenn der Bau wirklich im Sommer 2018 beginnt, sehe ich das als positiv an, obwohl für uns eigentlich eine Saison zu spät ist“, sagt Thorsten Hartwig. Als Optimist hofft er, dass sich nun lieber spät als nie etwas tut in Sachen Radweg.

Von Dirk Wurzel

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