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Döbeln Randale auf dem Klo in Döbelns Klostergärten
Region Döbeln Randale auf dem Klo in Döbelns Klostergärten
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18:57 06.05.2013
Die Tür herausgerissen, die massiven Edelstahlbecken mit Gras und Steinen verstopft. In den Klostergärten waren Randalierer am Werk. Quelle: Sven Bartsch
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Am Sonntagmorgen, gegen 9.30 Uhr, hatten Passanten die Zerstörungen bemerkt und die Polizei im nur wenige hundert Meter entfernten Döbelner Revier informiert. Am Toilettenhäuschen wurde eine schwere Edelstahltür aus der Verankerung gehebelt und diese entwendet. Für die Wiederbeschaffung einer solchen Tür müssen allein etwa 3000 Euro aufgewendet werden. Für die Beseitigung des Sachschadens bedarf es weiterer rund 2000 Euro.

Das Baubetriebsamt der Stadt ist schon den ganzen Montag mit der Sicherung des Gebäudes beschäftigt. Neben der herausgerissenen Tür wurden alle Toilettenbecken mit Gras und Steinen verstopft", schildert Stadtpressesprecher Thomas Mettcher. Der genaue Schaden wird derzeit noch ermittelt. Mettcher geht von einem mittleren vierstelligen Betrag aus. Ob und wie schnell das Toilettenhäuschen wieder repariert werden kann, ist im Moment noch nicht zu sagen. "Die Stadtverwaltung hat Anzeige erstattet und hofft, dass die blinden Zerstörer zur Rechenschaft gezogen werden können", so der Stadtsprecher. Die Döbelner werden um Mithilfe gebeten und sollen sich mit möglichen Beobachtungen aus der Nacht zum Sonntag unbedingt bei der Polizei oder der Stadt melden. Vielleicht ist ja in den nahen Wohnhäusern etwas gehört oder gesehen worden", dass weiterhilft die Täter zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen", hofft Thomas Mettcher. Wer zur Aufklärung der Tat beitragen kann, kann sich bei der Polizei in Döbeln unter Telefon 03431/6590 oder in der Stadtverwaltung Döbeln Telefon 6590 melden.

Das eigentlich schon ziemlich Vandalismus sicher gebaute Toilettenhaus stand bis Herbst vergangenen Jahres auf dem Niederwerder, unterhalb der Niederbrücke. Auf Initiative der FDP-Fraktion im Stadtrat, die in dem Freizeitgebiet Klosterwiesen eine öffentliche Toilette forderte, kam es im Herbst zur Umsetzung des Toilettenhäuschens in die Klosterwiesen. 20 000 Euro hat dieser Toilettenumzug gekostet. "Nun haben einzelne zerstört, was vielen in unserer Stadt zugute kommen sollte. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Bürger der Stadt geschlossen gegen dieser Täter auftreten und mithelfen, ihnen das Handwerk zu legen", so Mettcher.

Sparrer Thomas

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