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Döbeln Rechnerschwemme in Waldheim: EnviaM beschert Oberschule mit EDV
Region Döbeln Rechnerschwemme in Waldheim: EnviaM beschert Oberschule mit EDV
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Gebraucht, aber immer noch modern: Ausgemusterte Computer brachte EnviaM-Kommunalbetreuer Jürgen Lojewski (r.) gestern in der Waldheimer Oberschule vorbei. Das freute Bürgermeister Steffen Ernst (FDP,l.), Schulleiter Jan Genscher und die Schüler. Quelle: Dirk Wurzel
Waldheim

Über 35 neue gebrauchte Computer kann sich jetzt die Oberschule Waldheim freuen. Das ist jetzt nicht mal ironisch gemeint. Die EnviaM hat ihre Rechentechnik umgestellt und sich dabei von PCs getrennt. Das sind keine schlechten Teile, haben Intel-Prozessoren mit mehreren Rechenkernen. Sie sind also durchaus noch Stand der Technik und wären sonst wohl auf den Elektronikschrott geflogen. Aber so brachte sie der Energieversorger am Freitag an die Pestalozzistraße in Waldheim.

Erst ins Seki, dann ins Internet

Schulleiter Jan Genscher ist jedenfalls froh, jetzt den Multimediaraum mit moderneren Rechnern ausstatten zu können. „Die Computer dort haben bereits ihren Zenit weit überschritten“, sagt der Direktor. Mit einem weiteren Teil der gespendeten Rechner will die Oberschule ihren Internetraum im Keller ausrüsten. Den können alle Schüler nutzen. „Die Schüler melden sich dafür im Sekretariat an, damit wir wissen wo sie sind. Wir haben mit dem Internetraum sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Jan Genscher. „Digital first“ – der etwas ins Denglisch verunglückte Wahlslogan der FDP ist also bereits Praxis in der Oberschule Waldheim. Eigentlich ist die Schule ja schon längst digital, bereits seit den frühen 1990er Jahren gibt es an der Waldheimer Oberschule Computer.

Ausgemustert, aber nicht veraltet

Nur altern die mikroelektronischen Geräte recht schnell und man braucht in regelmäßigen Abständen neue, um auf dem aktuellen Stand zu sein, auch was Anwendungen betrifft. „Die Computerarbeit ist mittlerweile fester Bestandteil des Lehrplans. Unsere ausgemusterten Geräte verfügen immer noch über einen hohen Standard. Von daher helfen wir den Schülern, altersgerecht Kentnisse im Umgang mit Computern, Software und Internet zu erlangen. Dies ist in der heutigen Zeit von großem Wert“, sagt Jürgen Lojewski, Kommunalbetreuer der EnviaM. „Ich freue mich sehr über die Spende der EnviaM. Es ist eine sehr gute Unterstützung für unsere Oberschule und verbessert das digitale Lernumfeld für die Schüler. So kann der Schulalltag noch abwechslungsreicher gestaltet werden“, sagt Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP).

Ein Problem gilt es aber noch zu lösen, damit die Oberschüler im Internet surfen und die Feinheiten der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation lernen können, brauchen die gespendeten Rechner noch Betriebssysteme und Programme. Denn aus lizenzrechtlichen Gründen musste die EnviaM diese Programme von den Computern entfernen. Da kommt also noch einiges an Arbeit auf die Oberschule und ihren pädagogischen IT-Koordinator Ulrich Kuba zu.

Die gespendete Technik ist laut Unternehmensangaben etwa fünf Jahre alt. In den meisten läuft ein Intel-Core-5-Hauptprozessor, haben zwei bis vier Gigabit Arbeitsspeicher. Zu den Computern gibt es natürlich Flachbildschirme. Auch mit anderen Projekten ist der Energieversorger im Schulalltag präsent, bietet zum Beispiel sogenannte Blackout-Erlebnistage an. Die Schüler erleben dabei einen Unterrichtstag ganz ohne Strom – also auch ohne Computer.

Von Dirk Wurzel

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