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Döbeln Region Döbeln: Fußball-Vorschau
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19:25 20.09.2012
Mit einem Sieg, wie hier im Spiel, gegen Hohenstein-Ernstthal rechnen die Döbelner morgen nicht.

"Wenn von elf Stammspielern sechs ausfallen, ist es schon nicht ganz einfach", so der Trainer. Torwart Jentzsch, Heyna, Bunzel, Baranowitsch, Hußner und Schwibs stehen entweder verletzungsbedingt oder gesperrt nicht zur Verfügung. Für den Coach bedeutet dies, dass morgen gegen den FC Eilenburg (9./6) "nicht viel möglich ist." Es gehe darum, sich so teuer wie möglich zu verkaufen, doch die Chancen der Döbelner seien nicht allzu hoch. Andererseits sieht der Trainer in dieser Situation eine Chance für die zweite und dritte Reihe, zu zeigen, ob sie Landesliganiveau hat. "Gucken wir mal, wie weit die Jungs sind.

Kreisoberligist Hartha: Etwas Zählbares mit nach Hause nehmen

Bei den Harthaern hingegen läuft momentan alles so, wie man sich das vorgestellt habe. "Relativ gelassen sind wir", sagt BC-Coach Sebastian Scholz, der angesichts der Ungeschlagen-Serie seiner Truppe durchaus zufrieden sein kann und es auch ist. Natürlich wäre es schön, wenn man jetzt auch mal einen Dreier einsammeln könnte, sagt der Trainer. Doch dafür ist an diesem Wochenende wohl nicht der richtige Zeitpunkt. Auf den BC Hartha (12./4) wartet der SV Chemie Böhlen (3./12), eine Truppe, die der BC gut kennt und die sich wieder verstärkt hat. Die Harthaer hingegen haben morgen vier Spieler zu ersetzen - neben einem krankheitsbedingten und zwei Ausfällen aufgrund von Arbeit kommt die Rot-Pause von Bamburski dazu. Dass sich die Harthaer im Derby gegen die Ostrauer selbst dezimiert haben, ärgert den Coach schon ein bisschen. "Wir hätten schon gern drei Punkte geholt", sagt er. Dennoch sieht er das Positive an der ganzen Sache: "Es hat gezeigt, dass wir auch zu Zehnt ordentlich weiterspielen können. Ein großes Lob gebührt denen, die bis zum Schluss gekämpft haben." Auch morgen in Böhlen wollen sich die Harthaer mit Einsatzbereitschaft dagegenstemmen, auch wenn die Partie sehr hart wird. "Vielleicht unterschätzen uns die Böhlener ja ein bisschen und wir können doch was reißen", hofft Sebastian Scholz. Erklärtes Ziel ist es auf jeden Fall, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Das erste Mal etwas Zählbares im Gepäck hatte am Sonntag der SV Ostrau 90 (15./19) nach dem 0:0 im Derby gegen Hartha. Vielleicht war dieses Unentschieden ja Motivation genug für die Donath-Elf, um morgen gegen SV Regis-Breitingen (11./4) anzuknüpfen, und nicht mit leeren Händen vom heimischen Rasen zu gehen. Momentan stehen die Ostrauer an vorletzter Stelle der Tabelle - und der Weg nach oben, den die Truppe sich fest vorgenommen hat, wird hart.

Dass es hart werden würde, war Jürgen Dressel und seinen Jungs von Anfang an bewusst. Aufsteiger ESV Lok Döbeln (16./0) ist längst gelandet auf dem harten Boden der Liga-Realität. Doch seinen Optimismus hat der Coach nicht verloren. "Einen Punkt wollen wir am Wochenend endlich holen", sagt er und hofft, dass seine Truppe an ihre gute Leistung in der zweiten Hälfte zuletzt gegen Tresenwald anknüpfen kann. Auf heimischem Rasen am Sonntag gegen den BSV Einheit Frohburg (14./1), der auch noch nicht richtig in die Gänge gekommen ist, muss es zu etwas Zählbarem reichen.

Eine anspruchsvolle Aufgabe liegt vor dem Roßweiner SV (9./7), der morgen den HFC Colditz (5./9) empfängt und nach zwei Niederlagen am Stück einen Erfolg mal wieder vertragen könnte.

Manuela Engelmann

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