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Döbeln Regionale Textilhändler ziehen überwiegend positive Bilanz des Wintergeschäftes
Region Döbeln Regionale Textilhändler ziehen überwiegend positive Bilanz des Wintergeschäftes
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14:09 09.02.2012

Zumal sie aufgrund der ersten milden Winterhälfte in diesem Jahr noch besonders gut gefüllt.

Gerade noch rechtzeitig hat der Winter auch für Anja Hüllmann in ihrer Roßweiner Boutique Einzug gehalten. "Das frostige Wetter hat dazu beigetragen, dass wir insbesondere im Damenbereich einen Großteil unserer Bestände abbauen konnten, nachdem wir die Männerbekleidung schon zuvor fast komplett ausverkauft hatten", so die Textilhändlerin. Abgesehen von den gängigen Größen im Damenbereich, in denen nur noch wenige Stücke vorhanden seien, sei noch das eine oder andere Schnäppchen zu machen. "Insgesamt bin ich zwar froh, dass sich die Winterware wenngleich reduziert, so doch immerhin überhaupt noch verkaufen lässt, andererseits würde mir eine Aufeinanderfolge mehrerer solcher Winter das wirtschaftliche Überleben sehr schwer machen", so Hüllmann.

Nicht wirklich Grund zur Klage über den Verlauf des Wintergeschäfts hat hingegen nach eigener Aussage Bettina Schirmer, Inhaberin des Harthaer Modegeschäftes Allround Moden. "Schwache Wochen haben sich mit stärkeren abgewechselt, insgesamt betrachtet bin ich in Anbetracht des milden Winters ganz zufrieden", so die Harthaer Textilhändlerin. Dies umso mehr, als neben dem Wetter die aktuelle Wintermode selbst der Ankurbelung des Konsums nicht unbedingt zuträglich gewesen sei. "Es hat einfach die Farbe gefehlt."

Fast schon im Endstadium befindet sich der WSV bei Faustmannswelt Jeans & Fashion in Döbeln. "Wir haben wegen des milden Wetters bereits frühzeitig in diesem Jahr die Preise gesenkt, was sich sehr positiv auf die Umsätze ausgewirkt hat", so Marketing-Mitarbeiterin Sabine Greschuchna. "Der einsetzende Frost hat noch einmal für einen zusätzlichen Schwung gesorgt, so dass unsere Lager mittlerweile gut geräumt sind." "Im Großen und Ganzen zufrieden" zeigt sich auch Sylvia Haynert, Verkäuferin bei der Döbelner Phönix Modevertriebs GmbH. "Wir hatten keine großen Mengen an dicker Ware auf Lager, so dass auch in der milden Winterperiode das eine oder andere Stück über den Ladentisch gegangen ist", so Haynert. "Der WSV wird zwar sehr gut angenommen, wir haben aber dennoch noch eine große Auswahl auf Lager." Schnäppchenjäger kommen auch noch bei Henwi in Döbeln auf ihre Kosten. "Der Winter kam zwar spät, aber er kam noch rechtzeitig, so dass wir mit zum Teil radikalen Preissenkungen um bis zu 70 Prozent unseren Umsatz gehörig ankurbeln konnten", so Einkaufsleiter Andreas Müller.

Über wachsendes Interesse an seinen Produkten kann sich wegen der niedrigen Temperaturen auch der Roßweiner Pelz- und Lederwaren-Händler Thomas Krebs freuen. Zwar hätte die Kälte für ihn gern etwas früher kommen können. Doch in den letzten Tagen seien gerade Pelzmützen stark nachgefragt gewesen. "Pelz wird wieder akzeptiert. Die Leute merken, dass sie mit einer Kunstpelzmütze schwitzen, wenn es etwas wärmer ist und frieren, wenn ein richtig kalter Wind pfeift", so der Kürschner Thomas Krebs. Roger Dietze/Olaf Büchel

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