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Döbeln Rettung für desolate Straße zwischen Diedenhain und Steina
Region Döbeln Rettung für desolate Straße zwischen Diedenhain und Steina
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11:58 22.05.2017
Der Schulweg zwischen Diedenhain und Steina ist derzeit in einem desolaten Zustand. Quelle: dpa
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Diedenhain/Steina

Der Zustand des Schulweges zwischen Diedenhain und Steina ist in einem desolaten Zustand. Auf der Straße hat der landwirtschaftliche Verkehr in den letzten Jahren seine Spuren hinterlassen. Seit vier Monaten ist der Zustand des Weges nicht mehr akzeptabel. Die Stadtverwaltung Hartha kümmerte sich bereits um eine Lösung. Bis Ende des Monats wird auf dem Weg sogenanntes Fräsgut eingebracht. Fräsgut wird auch als Asphaltgranulat bezeichnet und beim Abfräsen von alten Straßenbelägen gewonnen. Die Arbeit verrichten Mitarbeiter des Bauhofes. Ist das Fräsgut eingebracht, werden anschließend die Bankette überarbeitet. Das wiederum übernimmt der dort agierende Landwirtschaftsbetrieb selbst.

Landwirtschaftliche Nutzung künftig untersagt

Der Zustand der Straße verschlechterte sich vor allem aufgrund der Nutzung des Weges durch die Landwirtschaft. Damit es in Zukunft nicht wieder zu einer solchen Verschlechterung der Fahrbahn kommt, soll der Weg künftig nicht mehr von Landwirtschaftsbetrieben genutzt werden, sondern insbesondere von Anliegern. Für die betroffenen Landwirtschaftsbetriebe wird eine andere Lösung gesucht.

Ein Asphaltieren des Weges kam in diesem Fall nicht in Frage. „Dafür wäre ein grundhafter Ausbau des Schulweges nötig gewesen. Das ist finanziell derzeit nicht machbar“, so Fischer. Da es sich bei dem betroffenen Streckenabschnitt um einen Teil des Lutherweges sowie eines überregionalen Radweges handelt, tut die Stadt Hartha ihr möglichstes, um den Weg wieder herzurichten, betont der Bauamtsleiter.

Von Stephanie Helm

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