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Döbeln Ritterstraße macht’s vor
Region Döbeln Ritterstraße macht’s vor
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23:26 10.12.2012

Zweideutig das Motto: Nacht- S(c)hoppen in der Ritterstraße. Denn bei einem guten Glühwein - oder mehreren - und bei Kerzen- sowie Fackelschein soll es am Freitag, von 18 bis 24 Uhr, ganz gemütlich wie entspannt in und vor den Läden jenseits der Kegelbrüder zugehen. Trotzdem besteht Gelegenheit, Weihnachtsgeschenke auszusuchen, sich in aller Ruhe beraten zu lassen und zu kaufen. Eindeutig hingegen die Absicht: "Wir wollen die Leute an diesem Tag auch nach 18 Uhr in die Geschäftsstraße locken, ein besonderes weihnachtliches Flair verbreiten und jenen entgegenkommen, die tagsüber keine Zeit für das Auswählen von Geschenken haben", sagt Monika Maywald, Mitinhaberin des Wein-Kontors und eine der Organisatorinnen.

Einkaufen, Bummeln, Schlemmen ist deshalb ein weiterer Slogan, den sich die Geschäftsleute der Ritterstraße ausgedacht haben. Fast alle ziehen mit. "Es beteiligen sich 17 Geschäfte und Clubs", kann Maywald mit gewissem Stolz ankündigen. Die Palette reicht dabei von Bäckerei und Fleischerei über Spielwaren-, Bio- und Modeladen bis hin zum Wein- und Spezialitätengeschäft, um nur einige zu nennen. Auch die Düne 13 und der Kleinstadtclub 17 wollen mit von der Partie sein. Neben Glühwein und anderen Leckereien wird es auch eine Tombola mit wertvollen Preisen geben, die die verschiedenen Geschäfte stiften und die von den Gewinnern noch am gleichen Abend mit nach Hause genommen werden können.

"Wir hatten bei der Auswertung des Ritterstraßenfestes zusammengesessen und uns überlegt, was wir in der Adventszeit auf die Beine stellen könnten. So ist die Idee für unsere lange Einkaufsnacht entstanden", sagt Monika Maywald.

Was in der Ritterstraße funktioniert, gelingt in der gesamten Einkaufsstadt Döbeln nicht. Der Vorstand des Stadtwerberinges hatte zwar ähnliche Ambitionen und sich dafür den Sonnabend des vierten Adventswochenendes ausgeguckt. Sogar Plakatentwürfe waren schon an die Läden verschickt worden. Doch wirkliches Interesse, mitzumachen, hat offensichtlich nur ein kleinerer Teil. Rico Kretschel vom Geschäft Neue Tischkultur in der Johannisstraße gehört dazu. "Unser Geschäft wird an dem 22. Dezember auf jeden Fall bis 22 Uhr geöffnet sein. Wir bieten selbst gemachten Punsch an und ich selbst stelle mich ans Raclette und ans Käsefondue", kündigt der umtriebige Geschäftsmann an. Er sei davon abgekommen, sich nach der Mehrheit der Läden im Stadtwerbering zu richten. Zudem seien ihm die Entscheidungsfindungen zu "langatmig". Auch wenn die anderen sich nicht beteiligen, er ziehe das durch. Bislang ist nur von einigen wenigen weiteren Geschäften zu hören, dass sie am 22. Dezember ebenfalls bis in die Nacht hinein öffnen wollen. Olaf Büchel

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