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Roßwein: Sanierungsbeiträge noch dieses Jahr

Roßwein: Sanierungsbeiträge noch dieses Jahr

Roßwein. In anderen Städten des Altkreises wie Döbeln läuft sie bereits: die Zahlung von Ausgleichsbeiträgen für geleistete Sanierungen. Bürgermeister Veit Lindner erwartet die konkreten Sanierungsendwerte für Roßweins Altstadt Mitte des Jahres.

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Dieser Plan zeigt die Ergebnisse einer Evaluierung von 2006. Seitdem gab es zwar punktuelle Veränderungen, grundsätzlich ist aber die Planaussage dahingehend unverändert, dass weiterhin zahlreiche Gebäude saniert werden müssen. Eine komplette Neuerfassung gab es seit 2006 nicht noch einmal. Der Plan war Grundlage für einen Fördermittelantrag zum Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" im Jahr 2007. Eine Neuaufnahme in dieses Programm konnte damals nicht erreicht werden.Grafik: Wüste

"Darüber muss der Stadtrat entscheiden, aber das ist sicher angedacht", sagte Bauamtsleiterin Petra Steurer auf DAZ-Anfrage zu einem möglichen Erlass für Grundbesitzer, die den vollen Betrag sofort entrichten. Ein ähnliches Modell wird bereits in Döbeln praktiziert. Dort erhalten die Betroffenen 20 Prozent Nachlass auf ihren Beitrag, wenn sie innerhalb festgelegter Fristen bezahlen.

In welchem Zeitraum dies auf die Roßweiner zukommt, steht noch nicht fest. "Bis Mitte des Jahres haben wir wohl die Sanierungsendwerte. Vom Gutachter ist zugesagt, dass wir das in jedem Fall noch dieses Jahr bekommen. Davon abhängig ist es nicht auszuschließen, dass die Stadt die Ausgleichsbeiträge auch noch in diesem Jahr erhebt", sagte der stellvertretende Bauamtsleiter Michael Lange.

Betroffen sind Eigentümer von sanierten Gebäuden und Grundstücken im Gebiet, welches durch das Programm Stadtsanierung ab 1991 sukzessive aufgewertet wurde. Ursprünglich gehörte dazu das Areal rund um den Marktplatz inklusive Lommatzscher und Nossener Straße, Mühlstraße und Mittelstraße. 1996 kam das Gebiet "Auf dem Werder" dazu, 2002 die Alte Gießerei, die zum Teil abgerissen wurde.

Bei der jüngsten Sitzung der AG Stadtsanierung im Roßweiner Rathaus am Dienstagabend fasste Lutz Kirchhefer von der Dresdner Niederlassung Wüstenrot die Sanierungserfolge zusammen. "1991 waren 78 Prozent der Häuser im Sanierungsgebiet mit schweren Mängeln behaftet. Heute sind es noch 25 Prozent. Es wurden 55 private Sanierungen für 3,78 Millionen Euro gefördert, dazu 17 Sicherungsmaßnahmen", fasst der Raumplanungs-Ingenieur zusammen. Dazu sei die Stadtkirche fertig saniert, der Marktplatz neu gestaltet sowie das Rathaus teilweise saniert worden. Die Poststraße wurde mit Parkplatz und Spielplatz ebenfalls umgestaltet. Dazu kam der Abriss des Häuserblocks Lommatzscher Straße 18 bis 32 im Jahr 2007.

Doch dabei soll es nicht bleiben. Das Programm Stadtsanierung läuft 2014 aus. "Es sind nur noch wenige Finanzmittel da", stellte Kirchhefer fest. "Wenn das Straßenbauamt schnell genug mit der Sanierung der Staatsstraßen beginnt, können wir die Neugestaltung des Brückenplatzes noch unterbringen", meinte Bürgermeister Veit Lindner. Dazu sollen Abrisse vom Altbestand kommen - unter anderem am Vorberg in der Nossener Straße. "Dafür ist 2014 kein unerreichbarer Rahmen", sagte Bürgermeister Veit Lindner.

Sebastian Fink

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