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Döbeln Roßweiner Bürgertreff könnte schon im Juni öffnen
Region Döbeln Roßweiner Bürgertreff könnte schon im Juni öffnen
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00:34 01.06.2018
Die ehemalige Kinderarztpraxis in Roßwein wird zum Bürgertreff umgebaut. Quelle: Foto: Sven Bartsch
Rosswein

Geht es nach Astrid Sommer, dann eröffnet das neue Bürgerhaus-Domizil am Markt 8 in Roßwein noch im Juni – mit einer entsprechenden Auftaktveranstaltung. Doch bis die ehemalige Kinderarztpraxis so umgebaut ist, dass sie als Bürgertreff und Anlaufstelle genutzt werden kann, müssen noch ein paar Arbeiten erledigt werden, berichtet die Sozialarbeiterin, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Franziska Riedel seit April an der Umsetzung der Idee eines Bürgerhauses für die Stadt Roßwein arbeitet. Und zwar möglichst kostengünstig, denn die Räume am Markt sollen ja keine Dauerlösung werden, sondern nur als Übergang für die nächsten zwei Jahre dienen.

Ehrenamtliches Engagement erforderlich

Die frühere Arztpraxis sei den Vorstellungen von einem zentralen Treff am nächsten gekommen. „Es sollte ja am Markt sein, und möglichst einen großen, aber auch weitere kleine Räume haben“, erzählt Astrid Sommer. Und es sollte mit möglichst wenig Aufwand in einen geeigneten Zustand versetzbar sein. In den Räumen am Markt 8 müssen noch Klempnerarbeiten durchgeführt und eine Trockenbauwand entfernt werden. Damit entsteht ein großer Raum, der für Veranstaltungen genauso geeignet ist wie für Gruppentreffs. Selbstverständlich sollen die Räume am Markt auch von Astrid Sommer und Franziska Riedel besetzt sein, dennoch behalten sie sich vor, ihr Büro im Rathaus weiter zu nutzen. Inwieweit die Anlaufstelle am Markt auch an Wochenenden besetzt sein kann, müsse man sehen. Ohne ehrenamtliches Engagement – auf das es in Zukunft eh hinauslaufe – gehe das aber nicht.

Umfrage unter Schülern gestartet

Auch inhaltlich ist bereits einiges passiert. Mit nahezu allen relevanten Vereinen und Initiativen, die in der Stadt existieren, sind die beiden Frauen in Kontakt getreten. Andiskutiert wurde beispielsweise das Thema Schülertreff gemeinsam mit Vertretern des Projektes „Jugend bewegt Kommune“ und der Schulsozialarbeiterin der Oberschule. „Die Frage ist noch, in welche Richtung ein solcher Treff gehen soll – einfach um die Buswartezeit zu überbrücken, oder soll es konkrete Angebote geben, wie beispielsweise Hausaufgabenzeit? Punktuell oder dauerhaft?“ Um Antworten zu bekommen, haben die Frauen eine Fragebogenaktion an der Schule gestartet. In Abstimmung mit dem Jugendhaus wollen sie auch schauen, dass sich die Angebote nicht überschneiden.

Nicht nur Schüler, sondern alle Altersgruppen sollen am Markt 8 eine Anlaufstelle finden. „Ältere Leute wünschen sich beispielsweise einen neutralen Treff, um etwa Handarbeiten zu machen“, weiß Astrid Sommer. Mütter haben den Wunsch geäußert, nachmittags Angebote für Kinder wahrnehmen zu können. Geplant sind auch zwei Computerarbeitsplätze, an denen man ins Internet kommt. „Für Leute, die selbst keinen Rechner zu Hause haben – um Behördensachen zu erledigen oder auch um Bewerbungen schreiben zu können.“

Bei Gestaltung kann jeder mithelfen

Das große Ziel des Projektes ist und bleibt, dass sich die Leute – irgendwann – selbst engagieren. Anfangen können die Roßweiner damit ganz praktisch vielleicht schon im Juni. Wenn der Umbau erfolgt und der Mietvertrag unterschrieben ist, kann es an die Gestaltung der Bürgertreff-Räume gehen. Astrid Sommer und Franziska Riedel sind für Ideen und Anregungen offen und erreichbar im Roßweiner Rathaus (Tel. 034322/46670/Mail: buergerhaus-rosswein@gmx.de)

Von Manuela Engelmann

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