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Döbeln Roßweiner Innenstadtring biegt 2016 auf die Zielgerade ein
Region Döbeln Roßweiner Innenstadtring biegt 2016 auf die Zielgerade ein
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21:00 18.01.2016
Weiter gebaut wird in diesem Jahr am Innenstadtring. Quelle: Sven Bartsch
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Rosswein

Zu den wichtigsten Maßnahmen in diesem Jahr gehört der weitere grundhafte Ausbau des Innenstadtrings von Roßwein. Im Herbst ist der Abschluss der Arbeiten geplant. Zunächst sollen die Straßenbauer nach der Winterpause den begonnenen Abschnitt zwischen Hotel Stadt Leipzig und alter Post fertig stellen.

Dann wechseln sie in den nächsten und letzten Abschnitt Döbelner Straße/Markt. Besonderer Schwerpunkt dabei: der Ausbau des Kreuzungsbereiches Döbelner Straße/Dresdner Straße. „Die Sperrung der Kreuzung und die damit verbundenen Umleitungen verlangen noch einmal einiges ab von den Kraftfahrern“, sagte Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) beim Neujahrsempfang. Mit dem Kreuzungsausbau erhält Roßwein auch seine allerersten stationären Ampelanlagen. Lindner: „Insgesamt sollen es 18 Ampeln sein. davon zwölf Stück für die Fußgänger. So sind nun mal heutzutage die Standards. Wobei es vor allem um die Sicherheit der Passanten geht.“ Der Bürgermeister rechnet damit, dass im Herbst der seit vielen Jahren diskutierte, lange geplante und in seinen zahlreichen Varianten umstrittene und zum Teil wieder verworfene Staatsstraßenring endlich fertig sein wird.

Der Bau von kleineren Brücken in Gleisberg, Otzdorf und im Zweiniger Grund steht dieses Jahr ebenfalls auf dem Programm. Der Bau der neuen Zweifeldsporthalle an der Oberschule ist bis zum Sommer abgeschlossen. Die Stadt strebt zudem die Ersatzinvestition für das vom Hochwasser betroffene Niederstrigiser Stadion an, die am Stadion Haßlauer Straße in Roßwein erfolgen soll. In Gleisberg ist eine Begegnungsfläche geplant und die Sicherung des Rheinischen Hofes an der unteren Marktseite wird abgeschlossen. „Für die weitere Entwicklung der Immobilie suchen wir einen Investor. Es soll dort eine Kombination aus altersgerechtem Wohnen und Gewerbe geben“, erklärt Bürgermeister Lindner. Gefunden ist der Investor schon für die alte Post, wo ein Zentrum für Gesundheit entsteht.

Das Sorgenkind bleibe die Mühlstraße . Der Abriss der linken Häuserzeile war geplant gewesen. „Doch das erhoffte Förderprogramm wurde gestrichen. Zwei Häuser stehen unter Denkmalschutz“, sagte Veit Lindner.

Weiter verbessern soll sich dieses Jahr auch die Finanzlage Roßweins. Die Pro-Kopfverschuldung werde von derzeit 450 Euro bis Ende 2016 weiter auf 330 Euro sinken. Lindner: „Roßwein ist damit so gering verschuldet, wie noch nie.“

Von Olaf Büchel

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