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Roßweiner Mahle-Mitarbeiter solidarisieren sich mit Kollegen im Ländle

Schmiedewerk Roßweiner Mahle-Mitarbeiter solidarisieren sich mit Kollegen im Ländle

Der Mahle-Konzern mit Sitz in Stuttgart plant, Betriebsteile in Baden-Württemberg zu verkaufen. Laut IG-Metall können dabei bis zu 200 Menschen ihre Jobs verlieren. Das macht auch den Roßweiner Schmiedewerkern Sorgen.

Hans-Joachim Porst, Vorsitzender des Betriebsrates bei Mahle-Roßwein, und Gewerkschaftssekretär Jörn Kladen haben am Montag die Belegschaft des Werkes an der Goldbornstraße zur Solidarität mit ihren Kolleginnen und Kollegen in Baden-Württemberg aufgerufen
 

Quelle: Dirk Wurzel

Roßwein.  Der Mahle-Konzern plant Veränderungen in seinen Betrieben in Südwestdeutschland. Das lässt die Mitarbeiter des Roßweiner Mahle-Standortes nicht kalt. Diese erklärten sich am Montag solidarisch mit ihren Kolleginnen und Kollegen in Schwäbisch Hall und Öhringen. „Wir haben eine außerordentliche Betriebsversammlung abgehalten, um zu informieren, wie es beim Mahle-Konzern derzeit steht“, sagt Hans-Joachim Porst, Betriebsratsvorsitzender des Mahle-Werkes in Roßwein. Er betont, dass es sich dabei nicht um einen Streik handelt, wovon in anders lautenden Medienberichten allenthalben die Rede war. Obwohl es am Montag durchaus ein bisschen nach Arbeitskampf aussah, als die Roßweiner Schmiedewerker zur Betriebsversammlung schritten: Manche trugen IG-Metall-Fahnen und Hans-Joachim Porst hatte einen Gewerkschafts-Schal angelegt.

„Der Konzern plant, Sparten zu verkaufen“, erläutert Gewerkschaftssekretär Jörn Kladen von der IG-Metall. Sie unterstützt den Roßweiner Mahle-Betriebsrat. An den Standorten des Konzerns in Baden-Württemberg könnten durch den geplanten Verkauf bis zu 200 Arbeitsplätze wegfallen. Der Roßweiner Betriebsteil ist davon aber nicht betroffen. Dennoch haben die Arbeitnehmer-Vertreter ein waches Auge auf diese geplanten Änderungen im Ländle. Betreffen könnte die Mahle-Belegschaft in Roßwein aber die Auswirkungen eines sogenanntes Standort-Beschäftigungs-Sicherungskonzept, das vorsieht, die Arbeitszeit ohne Lohnausgleich auf 40 Stunden zu erhöhen. Das sieh der Betriebsrat ebenfalls kritisch.

Von Dirk Wurzel

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