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Döbeln Roßweiner profitieren vom Schönwetterfenster
Region Döbeln Roßweiner profitieren vom Schönwetterfenster
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18:29 02.12.2018
Drei Weihnachtswichtel werben für die Stadt-Stiftung: Roßweins Bürgermeister Veit Lindner (r.) und seine Stellvertreter Hubert Paßehr (m.) und Peter Krause. Quelle: Foto: Dirk Wurzel
Rosswein

Tolle Stimmung am Sonnabend auf dem Roßweiner Weihnachtsmarkt. Das Schönwetterfenster in der eher trüben Gesamtwetterlage spielte da natürlich auch eine Rolle. „Wir sind zwar überwiegend ein Naschmarkt aber das Angebot an Ständen von privaten Händlern und Vereinen ist gut gemischt“, sagt Bürgermeister Veit Lindner (parteilos).

Tatkräftig unterstützt schnitt der Bürgermeister den Riesenstollen an. Quelle: Dirk Wurzel

Er schnitt gemeinsam mit der kleinen Alina den Riesenstollen an und eröffnete so den diesjährigen Roßweiner Weihnachtsmarkt – den ersten der Kleinstädte unter 10 000 Einwohnern in der Region Döbeln. Es folgen Waldheim, Leisnig und Hartha und Veit Lindner freut sich über dieses ungeschriebene Gesetz. Dadurch machen sich die Städte nicht untereinander unnötig Konkurrenz. Der Erlös aus dem Verkauf der Riesenstollen-Stücken fließt diesmal ins Projekt Bürgerhaus. Dieses sozio-kulturelle Projekt läuft gerade in der zweijährigen Testphase und soll perspektivisch ins Kirchgemeindehaus einziehen.

Vinni im Museum

27 Stände hatte der Roßweiner am Wochenende und seit 27 Jahren gibt es ihn schon. Nicht nur auf dem Markt, sondern auch im Rathaus und im Museum gab es was zu schauen und schmecken. Im Heimatmuseum empfing Martina Thiele die Besucher nicht nur zum Schauklöppeln, sondern auch zur Weihnachtsausstellung mit thematisch passenden Karikaturen des Harthaer Künstlers Gerhard „Vinni“ Dörner.

Winterliche Tänze

Kulturell hatte der Roßweiner Weihnachtsmarkt einiges zu bieten in diesem Jahr. So gaben die Chorgemeinschaft „Frisch Auf“ und die Singegruppe der Kita Bussi Bär ein gemeinsames Adventskonzert und auch das Jugendblasorchester der Musikschule Döbeln begeisterte die Gäste mit seinem Aufritt. Die Theatermanufaktur Dresden spielte Puppentheater und Kelvin Kalus zeigte Kontaktjonlage, während der Kinder- und Jugendsportclub Döbeln winterliche Tänze vorführte. Im Keller des Rathauses bewirteten die Leute vom Kinder- und Jugendverein Mittelsachsen aus Nossen die Gäste, in der ersten Etage des Rathauses hatte der Förderverein der Grundschule das Rathauscafé eröffnet.

Und natürlich fehlte auch ein Höhepunkt nicht: Die Prämierung des besten Glühweins per Verkostung.

Von Dirk Wurzel

Gerhard Dörner ist ein Harthaer Urgestein und seit 25 Jahren Künstler. Die DAZ traf ihn in seinem Atelier und sprach mit ihm über neue Räume, Tierliebe und den ersten Pinselstrich.

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