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Döbeln Rutschenturm der Superlative
Region Döbeln Rutschenturm der Superlative
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18:56 01.07.2018
Rutschengaudi. Quelle: Sonnenlandpark
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Lichtenau/Döbeln

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass der Sonnenlandpark im mittelsächsischen Lichtenau eine neue Attraktion hat. Der 30 Meter hohe Rutschen-Turm mit zurzeit sechs verschiedenen Rutschen ist der höchste seiner Art in Deutschland und entsprechend erlebte er bei der Eröffnung am vergangenen Wochenende seinen ersten Ansturm. Die Chefin Manuela Schleith kümmerte sich am Sonntag selbst mit um die Besucher, so groß war der Andrang.

Geheimnis gelüftet

Dass die Döbelner Spezial-Firma Atlantics den Rutschen-Turm gebaut hat, blieb für die meisten jedoch bis kurz vor der offiziellen Einweihung am Freitag ein kleines Geheimnis. „Wenn wir so eine besondere Attraktion endlich auch einmal in unserer eigenen Region errichten können, dann wollen wir das auch verkünden“, sagte René Clausnitzer, einer der beiden Geschäftsführer des inhabergeführten Unternehmens, das in Döbeln-Ost seinen Sitz hat, direkt vor der Freigabe.

Weltweit im Geschäft

Atlantics versteht sich selbst als eine Attraktions-Manufaktur, die weltweit agiert. So hat die Firma allein im ersten Halbjahr 2018 Rutschen unter anderem in Schweden, Dänemark, den USA, in der Slowakei, in Frankreich, China, Kanada, Österreich und natürlich auch in Deutschland gebaut. Trotzdem ist die neuste Konstruktion im Lichtenauer Sonnenlandpark auch fürs Atlantics-Team etwas ganz Besonderes. René Clausnitzer: „Es ist der bislang größte, freistehende Rutschen-Turm den wir errichtet haben und es ist damit das mit Abstand größte Einzelprojekt, das wir umsetzen konnten.“ Was den Atlantics-Geschäftsführer dabei am meisten freut: „Sonst bekommen wir solche großen Aufträge von Freizeitparks in den alten Bundesländern oder in aller Welt. Es ist toll, dass wir diesmal in Mittelsachsen aktiv sein konnten.“

Nervenkitzel pur

Der Turm selbst ist eine Stahlkonstruktion, ebenfalls made by atlantics. Zurzeit schlängeln sich sechs Rutschen hinunter. Im Herbst sollen noch drei Röhrenrutschen hinzu kommen.

„Die Rutschen selbst sind alle aus Edelstahl. Die längste ist 60 Meter lang, die Steilste hat eine Neigung von bis zu 60 Grad. Da sind Rutschgeschwindigkeiten von 50 oder sogar 60 Stundenkilometern drin“, schwärmt René Clausnitzer, der den Nervenkitzel selbst schon ausprobiert hat. Gerutscht wird, wie in Freizeitparks üblich, mit einer Rutschmatte.

Super Ausblick

Die kleinsten Rutschen beginnen in einer Höhe von fünf Metern. Für die besonders mutigen Gäste kann der Rutschspaß aus zehn, 20 oder sogar 25 Metern Höhe starten. Dieses wahre Rutschenparadies bietet mit Tunnel-, Kasten- und Wellenrutschen. Und von ganz oben bietet der Turm einen atemberaubenden Ausblick ins Erzgebirge.

Von Olaf Büchel

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