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Döbeln S 32 Waldheim – jetzt kommt der Asphalt drauf
Region Döbeln S 32 Waldheim – jetzt kommt der Asphalt drauf
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Auf der Kriebsteiner Straße in Waldheim laufen die Asphaltierarbeiten. Wenn alles gut läuft, könnte die Baustelle bis zum Stadtfest geschichte sein. Quelle: dpa
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Waldheim

Gleich nach Ostern haben auf der Kriebsteiner Straße in Waldheim die Asphaltierarbeiten begonnen. Dazu ist die Straße nach wie vor vollgesperrt. „Damit die Arbeiten effektiver, qualitätsgerechter und gemäß den Anforderungen der Arbeitsschutzrichtlinien ausgeführt werden können, werden diese Arbeiten unter Vollsperrung für den gesamten Straßenbauabschnitt ausgeführt“, informiert Nicole Wernicke, Sachbearbeiterin im Landesamt für Straßenbau und Verkehr auf Nachfrage der DAZ. Bis Ende April ist die Straße voraussichtlich dicht. „Danach wird unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung weiter gebaut“, sagt Nicole Wernicke.

Zum Stadtfest wieder frei?

Ein Ziel des Bauens unter Vollsperrung ist es, die Gesamtbauzeit zu verkürzen und damit auch die Belastungen für die Anlieger und alle anderen Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Um drei Monate soll sich die Gesamtbauzeit der Kriebsteiner Straße dadurch verkürzen. Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst hofft, dass die Straßenbaustelle bis zum Stadtfest im August Geschichte ist. Das sagte er zur Einwohnerversammlung in Gebersbach. Einen weiteren Vorteil hat diese Vorgehensweise mit der Vollsperrung auch noch: Die Straßendecke ist aus einem Guss, es bleibt keine Mittelnaht. Diese hätte Pflege gebraucht und die Haltbarkeit verringert, weil dort Wasser eindringen kann. Im Winter kann dann der Frost den Asphalt sprengen.

Natursteine verschönern Beton

Seit November 2015 lässt das Lasuv die S32 bauen. Das Asphaltband war eigentlich noch ganz in Ordnung, die Stützmauer aus Bruchsteinmauerwerk aber nicht. Diese wichtige Wand hat das Lasuv komplett erneuert und eine massive Stahlbetonmauer errichten lassen. Zschopauseitig ist diese mit Natursteinen verblendet, was recht schick aussieht. Das für Waldheim bedeutende Bauvorhaben kostet rund 4,3 Millionen Euro. Davon tragen der Freistaat Sachsen etwa 3,2 Millionen Euro, die Stadt Waldheim rund eine Million Euro und die Versorgungsunternehmen weitere 75 000 Euro. Für ihren Eigenanteil hat die Stadt Waldheim eine Förderung von 90 Prozent bekommen. Die Stadt ist unter anderem für den Gehweg zuständig, der auf der breiten Mauerkrone verläuft.

Von diw

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