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SHV-Mannschaft mit zwei Gesichtern zum Sieg

SHV-Mannschaft mit zwei Gesichtern zum Sieg

TSG 1861 Taucha II 25:15 (7:9). Die Hoffnungen, die personelle Situation der zweiten Frauenmannschaft des SHV Oschatz würde sich im Verlauf der dreiwöchigen Spielpause deutlich verbessern, wurden nicht erfüllt.

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Erfolg mit überragender Saisonleistung

Die routinierte Spielerin Anke Friedrich (schwarzes Trikot, Mitte) reißt mit ihrer Spielweise die Mannschaft zum ungefährdeten Sieg mit.

Quelle: Dirk Hunger

SHV Oschatz II. Kurzfristig musste die ehemalige Oschatzer Spielerin Jana Neubert reaktiviert werden und im Tor wechselten sich die als Feldspieler in die Saison gestarteten Anne-Kristin Lindner und Lisa Kayser, gegenseitig ab. Sie meisterten diese Aufgabe gut. Ungeachtet der ungünstigen Ausgangssituation hatte sich die Mannschaft vorgenommen, als Sieger von der Platte zu gehen.

Aber es schien, als hätte die Zielstellung die Köpfe zu sehr belastet. Verkrampft und unkonzentriert gingen die Spielerinnen in den ersten 30 Minuten zu Werke. Die Gästemannschaft, offenbar mit Unterstützung aus dem ersten Frauenteam der TSG Taucha, legte los wie die Feuerwehr. Taucha erzielte das erste Tor im Spiel und gab die Führung bis zur Halbzeitpause nicht mehr aus der Hand. Nach zehn Minuten stand es 2:4. Die Oschatzer Frauen konnten immer wieder nachsetzen und den Abstand in Grenzen halten, aber der Ausgleich oder gar eine Führung wollte einfach nicht gelingen. Über die Stationen 4:7 (20. Minute) und 5:8 (25.) ging es in Richtung Halbzeitpause. Die Oschatzer Abwehrreihe stand bereits in den ersten 30 Minuten ordentlich, was sich auch in der insgesamt sehr niedrigen Torausbeute zeigte. Aber im Angriff gelang es der Mannschaft nicht, die Bälle ins Netz zu bringen. So konnten 17 klare Torgelegenheiten nicht in ein positives Ergebnis umgewandelt werden.

In der Halbzeitpause hingen die Köpfe bei den Spielerinnen nach unten. Auch die Kräfte hatten unter dieser Situation gelitten. Jetzt waren einige klare Worte angesagt. Besonders Anke Friedrich war mit der Einstellung und Körpersprache ihres Teams nicht zufrieden und forderte ihre Mitspielerinnen auf, weiterzukämpfen, als Mannschaft aufzutreten und trotz aller Probleme die Freude am Spiel nicht zu vergessen. Das zeigte Wirkung!

Als die Mannschaft für die zweite Spielhälfte auf das Feld kam, traute man seinen Augen kaum. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt, so legte die Oschatzer Sieben los. Aus dem Zwei-Tore-Rückstand wurde innerhalb der ersten fünf Minuten eine Zwei-Tore-Führung gemacht. Mit einem 5:0-Lauf zeigte die SHV-Vertretung, wer der Gastgeber und Hausherr in dieser Partie war. Die Gäste hatten ihren Spielfaden offensichtlich komplett verloren. Auch die frühe Auszeit des Trainers änderte daran nichts. Auf Oschatzer Seite klappte jetzt fast alles. Die Anzahl der Fehlwürfe konnte erheblich reduziert werden. Bei den Entscheidungen vom Sieben-Meter-Punkt ließ das Team jedoch noch einige Möglichkeiten aus. Aber insgesamt konnte der Vorsprung bis zur 45. Minute kontinuierlich auf 20:13 ausgebaut werden. Die restliche Spielzeit nutzte die Oschatzer Mannschaft weiter zur Verbesserung ihres Torverhältnisses und beendete die Partie mit einem deutlichen Vorsprung von zehn Toren. Für den Kampfgeist in der zweiten Spielhälfte wurde die SHV-Sieben mit reichlich Applaus durch die zahlreichen Zuschauer gefeiert.

Für die zweite Frauenmannschaft folgt am 17. November ein Auswärtsspiel gegen den SC DHfK Leipzig II. Das nächste Heimspiel findet am 25. November, um 15 Uhr, gegen die HSG Neudorf/Döbeln II statt.

Oschatz: Lindner (2), Kayser (3); Böhm, Fiddecke (3), Friedrich (7/2), Kühne (7/3), Lehmann (2), Neubert, Plockstieß (1).

Jens Fiddecke

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