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Döbeln Sachsendreier startet Sonnabend
Region Döbeln Sachsendreier startet Sonnabend
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21:15 10.04.2012

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"Wir haben uns in der Abschlussberatung mit Michael Thürer und den Helfern vom Baubetriebsamt Ingo Honolka und Alex Suhr nach Rücksprache mit dem Landratsamt entschieden, die Brücke zu bauen", freut sich Sachsen-Dreier-Organisationsleiter Günter Schär. Angelegt wird die Brücke über die Freiberger Mulde oberhalb der Eisenbahnbrücke beim Gruner-Sportpark in Döbeln. Gut 20 Meter lang wird sie sein und anderthalb Meter breit. Und keine Sorge: "Es wird beidseitig ein Geländer installiert."

Aufbauen werden die Brücke diejenigen, die das Material dafür zur Verfügung stellen - die Kanuten des ESV Lok Döbeln. Sie bringen ihre Pontons vom Kanuheim Bischofwiese für die Brücke zum Einsatz; beim Aufbau am Freitag helfen die Männer des Technischen Hilfswerkes Döbeln (THW) und das Baubetriebsamt der Stadt Döbeln.

"Durch die Pontonbrücke können wir die Strecke optimieren und verkürzen", ist Günter Schär zufrieden, dass es mit den Genehmigungen nun doch noch geklappt hat. Für die Wanderer offen gehalten wird die Brücke am Sonnabend übrigens von 8.30 Uhr bis 17 Uhr. Anschließend wird sie sofort zurückgebaut. Wer also später kommt, muss dann den längeren Weg über die Schiffsbrücke nehmen. Diese Stelle passieren werden übrigens alle Wanderer, außer jene, die auf der zwölf Kilometer langen Route "Rund um Döbeln" unterwegs sind.

Nicht nur das Einrichten der Ponton-Brücke konnte auf der Zielgeraden der Sachsen-Dreier-Vorbereitungen abgesichert werden. Auch alles andere läuft nach Plan. Die Einrichtung und Besetzung der fünf Verpflegungsstellen auf der Strecke ist geklärt. Lutz Iwan mit dem Welwel-Team wird für die Verpflegung auf der kleinsten Strecke sorgen, in Grünroda/Niederstriegis sind es die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Den Verpflegungspunkt im Kloster Altzella betreuen die Familien Müller und Anker, an der Roßweiner Hartenbergbaude wird die Jugendgruppe um Martin Zimmer zu finden sein. Die Hauptverpflegungsstelle für alle Strecken außer den zwölf Kilometern befindet sich in der Reitanlage im ehemaligen Hermsdorfer Wildgehege und dort werden mit Leopolds, Schärs, Szivatz' und Hilles gleich vier Familien für Fettbemmchen und Teeausschank sorgen.

Bereits am Freitag sind sechs Mitglieder der organisierenden Abteilung Bergsteigen und Wandern des ESV Lok Döbeln auf dem 60 Kilometer umfassenden Streckennetz unterwegs, um Sondermarkierungen anzubringen. "So kann sich am Sonnabend kein Wanderer verlaufen", verspricht Günter Schär, der mit einem Augenzwinkern noch hinzufügt: "Schönes Wetter haben wir auch bestellt. Und die Buschwindröschen blühen in diesem Jahr extra besonders zeitig." M. Engelmann

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