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Döbeln Schilfburg für kleine Roßweiner
Region Döbeln Schilfburg für kleine Roßweiner
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00:38 16.07.2015
So soll nach den Vorstellungen der Planer der neue Roßweiner Spielplatz an der Uferstraße aussehen. Quelle: Strabau Projekt Leipzig GmbH
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Die Stadträte gaben am Donnerstagabend insgesamt 285 600 Euro aus den Fördermitteln des Wiederaufbauprogramms für Erdarbeiten und die Spielgeräte frei.

Geplant hat den Spielplatz mit dem Motto "Rösser im Schilf" die Strabau Projekt Leipzig GmbH aus Bockelwitz bei Leisnig nach den Wünschen der Roßweiner Kinder. Wie ein großer, vom Schilf umstandener Teich breitet sich das Gelände auf dem alten Gießereigelände aus. Es teilt sich in zwei Bereiche, getrennt durch einen Fußweg. "Östlich des Weges werden Spielgeräte für kleinere Kinder stehen, auf der anderen Seite ein Fitnessbereich mit Geräten, die auch für Geschicklichkeitsübungen von Erwachsenen genutzt werden können", erklärte Geschäftsführer Olaf Weidauer den Stadträten.

So bunt wie die Kinderfantasie lesen sich auch die Namen der Spielgeräte, die extra für Roßwein produziert werden: Minivogelnest, Wackelfliege, Pferdehängematte, Gräserburg und Wackelhaube sind die ungewöhnlichsten der elf Spielanlagen. Darunter wird auch eine Seilbahn sowie ein Balancier- und Kletterparcours sein.

Weil die Geräte erst hergestellt werden müssen, will Weidauer mit dem Baubeginn bis Ende September warten. "Vorher lohnt es sich nicht, mit den Erdarbeiten zu beginnen. Es sind nur etwa 700 Kubikmeter Erde zu bewegen, da ist nicht viel wegzufahren." Einige Bäume müssen für den Spielplatz weichen. Sie sollen aber möglichst umgesetzt werden. Die rund um das Gelände werden stehen bleiben. Etwas mehr als 83 000 Euro sind für die Erdarbeiten geplant, der Rest des Geldes fließt in Planung, Herstellung und Aufbau des ungewöhnlichen Spielplatzes, der noch im Herbst eingeweiht werden soll.

Die Spielgeräte vom Lindenhof sind noch nutzbar und sollen laut Bürgermeister Veit Lindner je nach Wunsch der Ortsteile dort wieder aufgebaut werden. Konkrete Pläne gebe es dazu noch nicht, was Kritik bei Stadtrat Rico Söhnel hervorrief. "Es war ja schon viel Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wo die Geräte aufgestellt werden können, bevor sie jetzt lange ungenutzt herumstehen." Kandidat für einen neuen Spielplatz ist seit längerem Otzdorf. Eine Entscheidung könnte durch Druck aus dem Stadtrat schneller fallen als bisher geplant.

Sebastian Fink

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