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Döbeln Schlammlawine rollt über Zschäschützer Grundstück
Region Döbeln Schlammlawine rollt über Zschäschützer Grundstück
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19:38 27.07.2016
Ute Kuche meint, der Durchlass sei zu klein, wenn es zu starken Regenfällen kommt.  Quelle: Sven Bartsch
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Zschäschütz

Schwere Regenfälle hatten am Mittwoch die Region Döbeln im Griff. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor starken Gewittern inklusive Starkregen und Niederschlagsmengen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter. Zu viel für den Durchlass direkt hinter dem Zschäschützer Grundstück der Familie Kuche. Der konnte die vom angrenzenden Feld schießenden Wassermassen nicht aufnehmen. „Der Durchlass ist viel zu klein gebaut“, regte sich Ute Kuche auf. Was nicht durch das Rohr passte, bahnte sich gnadenlos seinen Weg über das Grundstück der Kuches, lief in den Keller und ließ eine zentimeterhohe Schlammdecke zurück.

Die Döbelner Feuerwehr war daraufhin vor Ort mit 14 Kameraden und drei Fahrzeugen im Einsatz. „Wir haben den Kellerbereich ausgepumpt und den Heizungsraum mit einem Wasserstaubsauger trockengelegt“, berichtet Wehrleiter Thomas Harnisch. Insgesamt war die Truppe etwa eine Stunde beschäftigt.

Die Polizei war mit 14 Kameraden und drei Fahrzeugen im Einsatz.

Die Kuches sind nicht zum ersten Mal in eine solche Situation geraten. Zuletzt gab es erst vor vier Wochen und in den vorangegangenen drei Jahren gleich dreimal Probleme. Zusammen mit dem Durchlass wollen die Kuches den Maisanbau am angrenzenden Feld als Schwachstelle ausfindig gemacht haben. Im Gegensatz zu Raps und Getreide kann Mais das Regenwasser kaum zurückhalten. Die freie Bodenoberfläche begünstigt Abschwemmungen, die am Ende auch bei den Kuches ankamen.

Von André Pitz

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