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Döbeln Schnuppertag im Schlauchboot: Jugendfeuerwehr wirbt für Nachwuchs
Region Döbeln Schnuppertag im Schlauchboot: Jugendfeuerwehr wirbt für Nachwuchs
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00:27 02.09.2015
Damit die Döbelner Feuerwehr nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzt, wird aktiv um den Nachwuchs geworben, beispielsweise bei einem Schnuppertag. Quelle: N. G. Allner
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2002 waren es rund 30 junge Interessierte - ein starkes Potenzial für einen späteren Wechsel in den aktiven Dienst. "Sonst sind es zwischen zehn bis zwanzig Leute. Ziel ist es dort wieder hinzukommen, um den Nachwuchs zu sichern", erklärte Jugendfeuerwehrwart Ramon Schulze. Damit diese Zahlen zukünftig erreicht werden, habe es die Idee gegeben "einen ganz normalen Jugendfeuerwehrdienst zum 'ersten offiziellen Schnuppertag' zu erklären und relativ kurzfristig in den sozialen Netzwerken zu streuen".

Und so ging es am Sonnabend im Döbelner Bürgergarten bei bestem Wetter nicht nur darum, Knoten und Stiche zu üben, sondern sich auch mit der Technik des Löschgruppenfahrzeuges des LF 16 TS auseinander zu setzen. Schulze hatte zur Unterstützung zwei weitere Kameraden im Schlepptau, um die Truppe bei Laune zu halten und keineswegs Langeweile aufkommen zu lassen. Schließlich ging es mit dem Schlauchboot aufs Wasser. Weithin waren die signalfarbenen Rettungswesten zu sehen und das Zählen der Schläge zu hören. Die kleinen Teichkapitäne übten das gleichmäßige Paddeln und auf die Kommandos angemessen zu reagieren. Ramon Schulze freute sich: nach den Ferien waren alle jungen Nachwuchsfeuerlewehrleute zum Dienst erschienen. Allerdings sah es mit neugierigen Gästen nicht ganz so rosig aus. Einzig Martin war zur Gruppe gestoßen: "Bei einer Hochzeit hat mir jemand etwas über die Feuerwehr erzählt und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mal vorbeizukommen und das mache ich heute. Besonders interessant war die Fahrzeugtechnik und natürlich hat die Schlauchboottour Spaß gemacht." Obwohl zwei Jungs aus seiner Schule in der Jugendfeuerwehr sind, sei eine Entscheidung des 13-jährigen Döbelners zum Eintritt in die Jugendfeuerwehr noch nicht gefallen: "Ich komme lieber noch einmal zum Schnuppern."

Beim 17-jährigen Philipp sieht das schon ganz anders aus. Seit sieben Jahren engagiert sich der Döbelner in der Jugendfeuerwehr. Bald steht für ihn der Wechsel zu den aktiven Kameraden an: "Meine Mutti hatte damals gefragt, ob das etwas für mich sein könnte. Das war es. Wir unternehmen hier viel zusammen, Ausflüge und Zeltlager stehen auf dem Programm. Man lernt immer neue Leute und Sachen kennen. Ich kann die Jugendfeuerwehr nur empfehlen."

Natasha G. Allner

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