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Döbeln Schönes Winterwetter: Eis unter den Füßen und Sonne im Nacken
Region Döbeln Schönes Winterwetter: Eis unter den Füßen und Sonne im Nacken
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10:07 13.02.2012

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Der Reitverein Gleisberg Sachsen hat sich die winterlichen Temperaturen zunutze gemacht und seinen Reitplatz, der sonst über den Winter ungenutzt bliebe, in eine Eisbahn verwandelt.

"Mit der Idee, den Reitplatz unter Wasser zu setzen und im Winter als Eisbahn zu nutzen, habe ich schon lange geliebäugelt", erzählt Uwe Linder, der Vorsitzende des Gleisberger Reitvereins. In diesem Jahr nun erschienen die eisigen Temperaturen wie ein Wink des Himmels und der Plan wurde mithilfe der Gleisberger Feuerwehr in die Tat umgesetzt.

Am vergangenen Dienstag konnte das Eis bereits getestet werden und offenbarte sich als so glatt, dass es Uwe Lindner ein blaues Auge bescherte.

Er nimmt's mit Humor und freut sich über den guten Zulauf, den die Gleisberger Eisbahn seit der Eröffnung am letzten Freitagnachmittag erfährt. "Damit hätten wir nicht gerechnet", sagt Lindner. Etwa 40 Liter Glühwein und 45 Roster gingen am ersten Tag über die Theke, bei Musik und netter Gesellschaft war bis in die Abendstunden Trubel.

Das Gleisberger Eisvergnügen soll erst ein Ende haben, wenn das Eis wieder schmilzt. Bis dahin ist die Eisbahn täglich ab Mittag geöffnet und auch danach bleibt die Zuversicht Uwe Lindners, für den es nicht die letzte Reitplatzeislaufbahn in Gleisberg gewesen sein soll.

In Roßwein lud die Stadtverwaltung am vergangenen Sonnabend an der Uferstraße zu einer zünftigen Rodelpartie und auf die Eisbahn ein. Ab frühen Nachmittag trafen sich viele Kinder und Familien zum winterlichen Vergnügen. Roßweins Innenstadtkoordinator Georg Riedel (58) sorgte mit Glühwein, Tee und Würstchen für das leibliche Wohl der Rodelfans und Eisläufer.

Alexa (12), Justin (11) und Jason (10) waren einige der ersten auf dem Hang. "Jetzt ist es noch relativ leer, da hat man viel Platz zum Rodeln", stellt Justin fest. Wer es den Hang herunter, über die Uferstraße hinweg schaffte und bis an die Mulde heran rodelte, der war besonders gut unterwegs. Zum Glück unter Aufsicht der Feuerwehr.

Im Döbelner Bürgergarten konnten sich Eisläufer und Rodler gestern schon am frühen Mittag den Sonntagsbraten wieder abarbeiten. In mehreren Körben knisterten wärmende Feuer. Und schon kurz nach Beginn der Eisparty, die Bürgergarten-Betreiber Lars Lemke mit seinem Team organisiert hatte, tummelten sich die Besucher auf dem Teich und am kleinen Berg. "Wir sind eigentlich bloß zum Rodeln und zum Schlittschuhlaufen hier", erzählte Susanne Berndt aus Dresden, "schön, dass es dazu auch noch Musik gibt." Die ehemalige Döbelnerin wohnt inzwischen in Dresden, ist aber für die Ferien mit ihren Kindern wieder in die alte Heimat gekommen. Mina (7) und Arthur (6) vergnügen sich am Rodelberg unter der Aufsicht ihrer Oma, der kleine Loki sieht dem Treiben mit seinen neun Monaten dieses Jahr noch vom Kinderwagen aus zu. "Für die Kinder ist das hier auf jeden Fall toll", sagt Susanne Berndt.

Judith Schilling/Björn Meine

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