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Döbeln Schrebitz bleibt "spargelfrei"
Region Döbeln Schrebitz bleibt "spargelfrei"
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00:31 19.06.2015
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Eines hinter dem Bahndamm in Jahna in Richtung Steudten und eines rechter Hand an der B 169 in Richtung Salbitz." Laut Bürgermeister habe man zumindest im letzten Fall angemerkt, dass das Landesamt für Straßen und Verkehr (Lasuv) bezüglich der Bundesstraße Baupläne hege, "denn, wir haben uns schon gewundert, dass im Rahmen des Trassenbaus im Planungskorridor ein potenzielles Vorranggebiet gesehen wird." Obwohl die ersten Planungen für das Windenergiekonzept 2012/13 erfolgten, wird damit gerechnet, dass der erste Entwurf dafür im Frühjahr kommenden Jahres zu Anhörung verschickt.

Das Konzept unterscheide im übrigen verschiedene Zonen: Demnach gibt es Flächen, die als absolute Tabu-Zonen gelten. Auch in härteren Zonen (mit beispielsweise Flora-Fauna-Habitat oder Vogelzuggebieten) wird kein Windpark gebaut. In sogenannten weichen Zonen sprechen dagegen nur leichtere Kriterien gegen die Errichtung von Windkraftanlagen. Und schließlich die Zonen, die sich dafür sogar eignen. "Kommen kommen aber nicht drum herum, solche Flächen auszuweisen. Bürgermeister, deren Gebiete es betrifft, sollen informiert werden. Bis dahin liegt vieles im Bereich der Vermutungen", betont Dirk Schilling. Ursprünglich habe diese Information im Mai erfolgen sollen, bisher habe der Bürgermeister nichts erfahren. Deshalb wolle er zeitnah noch einmal dort anfragen: "Das sind doch wichtige Entscheidungen für uns. So etwas spricht sich herum, die Leute wollen wissen, woran sie sind."

Bei der Windradstandortplanung sei der Gemeinde die Entscheidungsbefugnis abgenommen worden und liegt allein beim Land Sachsen. Sollte der Stadt oder Kommune ein Areal nicht passen, brauche es "gut belegbare Gründe, sonst sehe ich keine Chance, so etwas zu verhindern", ergänzt Schilling. Ebenfalls noch keine konkreten Angaben gäbe es zu Abständen von Wohnbebauung - im April habe es geheißen, das zehnfache der Nabenhöhe sei einzuhalten. Anfragen potenzieller Betreiber seien dagegen zahlreich, teilweise wurden Flächen bereits in Absprache mit Landeigentümern reserviert. Der Schrebitzer Ortsvorsteher Dirk Petermann freute sich über die detailreiche Vorstellung des Planentwurfs und die Ausführungen Schillings: "Die Gerüchte waren groß. Wir wollen die Energiewende , aber die wird mit Einschnitten verbunden sein. Die Politik schafft die Rahmenbedingungen und die Wirtschaft muss noch nachziehen."

Allner, Natasha

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