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Schulkomplex in Großweitzschen wird ab 2017 saniert

Gemeinde stellt Eigenmittel für Förderung bereit Schulkomplex in Großweitzschen wird ab 2017 saniert

Mehr als 315 000 Euro fließen in den kommenden beiden Jahren in den Großweitzschener Schulkomplex. Los geht es 2017 mit der energetischen Außensanierung der Turnhalle. Dann folgen der Hort und der Schulhof mit Zufahrt 2018. Die Gemeinde muss durch Förderung nur ein Viertel der Kosten tragen.

Die Großweitzschener Schulturnhalle wird von außen energetisch saniert, was bis Ende 2017 erledigt sein muss.

Quelle: Sven Bartsch (Archiv)

Großweitzschen. Nun ist der Weg für mehr als 300 000 Euro teure Investitionen in den Großweitzschener Schulkomplex offiziell frei: Der Gemeinderat stimmt in seiner letzten Sitzung des Jahres am Dienstagabend der Einstellung von knapp 53 000 Euro Eigenmitteln in den Haushalt für die kommenden beiden Jahre zu. Dies ist die formale Voraussetzung für die Auszahlung von Fördergeld nach dem Investitionskraftstärkungsgesetz, welches im sprech- und lesefreundlicheren Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ umgesetzt wird.

Eben solche möchte Großweitzschen für seinen Komplex aus Grundschule, Hort und Turnhalle schlagen. Bei einem Fördersatz von 75 Prozent werden insgesamt 315 000 Euro in drei Projekte gesteckt. Geld, dass die Kommune allein nicht aufbringen könnte. „Bei einer Förderung von 75 Prozent sagt keiner, das ist mir zu wenig. Und man überlegt schon, ob man das in zwei Jahren allein hinkriegt. Hätte es das Programm nicht gegeben, hätte man nicht so schnell so viel investieren können“, sagte Bürgermeister Ulrich Fleischer (parteilos) der DAZ. Ein Viertel der Kosten trägt die Gemeinde nur, der Rest kommt von Bund und Freistaat.

Schon im kommenden Jahr wird gebaut. Die Außenhülle der Schulturnhalle bekommt eine energetische Sanierung. „Dafür liegt der Förderbescheid bereits vor und der Bau muss innerhalb des Jahres 2017 passieren“, erklärte Fleischer. Denn bis zum Ende des nächsten Jahres müssen die Fördermittel abgerechnet sein. Im Januar soll die Planung für die Turnhallensanierung vertieft und dann die Ausschreibung vorbereitet werden, so dass im Frühling gebaut werden kann.

Auch der Hort soll von außen saniert werden. Dafür reicht die Gemeindeverwaltung im Rahmen der nächsten Beantragungsrunde in Sachsen bis Ende Februar 2017 den Förderantrag für die Landesmittel ein. Die Bundesmittel waren schon bis zum 15. November dieses Jahres zu beantragen. So könnte auch hier noch im kommenden Jahr gebaut werden.

2018 folgt die Erneuerung des Schulhofs sowie der Zufahrt zum Schulkomplex. Deshalb wurden die Eigenmittel der Kommune auch auf die Haushaltsjahre 2017 und 2018 verteilt. Im kommenden Jahr sind etwas mehr als 36 000 Euro für Brücken in die Zukunft vorgesehen, im Jahr darauf knapp 17 000 Euro.

Trotz der Förderung der Projekte sieht Fleischer das Ganze nicht gänzlich unkritisch. „Von den 800 Millionen Euro, die Bund und Freistaat investieren sind eben 25 Prozent von den Gemeinden dabei. Und wir müssen es aus unseren Rücklagen nehmen. Hat denn der Herr Unland weniger in seinem Sparstrumpf?“, fragte er in Richtung des sächsischen Finanzministers von der CDU. Positiv sei dagegen die zeitlich weitsichtige Planung. Demnach können die Bauvorhaben je nach Eintreffen von Förderbescheiden und Verfügbarkeit der Baufirmen noch bis 2020 umgesetzt werden.

Von Sebastian Fink

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