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Döbeln Döbelner Straße in Rosswein: Schwarzdecke kommt erst im Sommer
Region Döbeln Döbelner Straße in Rosswein: Schwarzdecke kommt erst im Sommer
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12:06 27.03.2017
Quelle: Olaf Büchel
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Rosswein

Die innerstädtische Straßenbaustelle in Roßwein wandert am 4. April planmäßig an den Marktplatz zum allerletzten Abschnitt weiter. Das heißt aber nicht, dass das letzte Stück der Döbelner Straße dann gleich asphaltiert wird. Die Bauarbeiter bringen die Schwarzdecke erst im Sommer in einem Zug auf.

In der kommenden Woche will die Firma Chemnitzer Verkehrsbau die Arbeiten im letzten Abschnitt der Döbelner Straße im wesentlichen abschließen. Zwischen Mittelstraße und Markt müssen noch Kabel für Strom und Straßenbeleuchtung in die Erde. Bordsteine sind zu setzen, Gehwege zu pflastern. „Wir liegen in der Zeit und ziehen wie vorgesehen am 4. April mit der Baustelle an den Marktplatz um“, sagt Polier Enrico Großer. Komplett fertiggestellt und dann bis zum Markt freigegeben wird die Döbelner Straße aber nicht. Sie bleibt nach wie vor ab der Sparkassenkreuzung in östlicher Richtung gesperrt. „Für den Verkehr in der Stadt würde eine Freigabe dieses Abschnittes nicht viel bringen. Ab Markt ist ja dann ohnehin wieder gesperrt. Anlieger können ihre Häuser und Geschäfte trotzdem erreichen“, sagt Großer. Aus wirtschaftlicher Sicht ist es sinnvoller, die Schwarzdecke in einem Zug, also im verbliebenen Abschnitt der Döbelner Straße, um die Kurve herum und dann entlang des Marktplatzes bis zum Rathaus aufzubringen. Die großen Straßenbaumaschinen und die Laster mit dem Bitumen müssen so nur noch einmal anrücken. Zudem entsteht eine Fahrbahn in einem Guss. Wenn immer wieder neu angesetzt werden muss, sind das erfahrungsgemäß Stellen, an denen die Straße schneller kaputt geht.

Helmut Hoffmann von Zweirad-Hoffmann an der Döbelner Straße hätte sich dennoch gewünscht, wenn wenigstens bis zur Mittelstraße die Schwarzdecke aufgebracht worden wäre. „Seit Anfang März ist unser Geschäft wieder ohne Einschränkungen geöffnet. Die neuen Fußwege davor sind gut geworden. Wenn auch die Straße so schnell wie möglich fertig wäre, hätte uns das bei der Warenanlieferung geholfen“, erklärt Helmut Hoffmann.

Nun muss er sich, wie die anderen Anlieger, noch gedulden. Bis 31. Juli sind die Arbeiten am Markt angemeldet. Ob die volle Zeit bis dahin notwendig ist, hängt auch von den archäologischen Untersuchungen ab, die im April an der Markt-Kurve beginnen. Mit der Sperrung des Abschnittes am Markt verschwindet bis zum Bauende die Bushaltestelle gegenüber vom Rheinischen Hof. Der Bus würde sonst in einer Sackgasse landen. Eine Ersatzhaltestelle gibt es an der Gebergasse.

Von Olaf Büchel

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