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Seebühne Kriebstein: Nächstes Jahr kommt Dolly

Musical Seebühne Kriebstein: Nächstes Jahr kommt Dolly

Das Mittelsächsische Theater kann eine erfolgreiche Freiluftsaison 2015 auf der Seebühne Kriebstein verbuchen. Knapp 12.000 Besucher sahen den Vogelhändler, die kleine Meerjungfrau und am Ende den Zigeunerbaron. Eine solche Vielfalt wird das Theater im kommenden Jahr zwar nicht bieten. Doch mit dem Musical „Hello, Dolly!“ von Jerry Hermann steht 2016 ein besonderer Knüller auf dem Programm – mit Susanne Engelhardt in der Hauptrolle.

Die Herren des Opernchores mit Susanne Engelhardt.
 

Quelle: Sven Bartsch

Kriebstein.  Für die Seebühne Kriebstein wird 2016 ein Jubiläumsjahr. Zehn Jahre besteht dann die Freiluft-Spielstätte, die sich in dieser Zeit über die Grenzen der Region hinweg zu einem echten Publikumsmagneten gemausert hat. Die positive Tendenz will das Mittelsächsische Theater, das die Open air-Bühne des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre in erste Linie bespielt, unbedingt beibehalten. Und das trotz eines zunehmend schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeldes, wie Theatergeschäftsführer Hans-Peter Ickrath erklärt. Mit dem bekannten Musical „Hello, Dolly!“ und Susanne Engelhardt in der Hauptrolle soll im nächsten Jahr das Publikum angelockt werden.

Knapp 12.000 Besucher sahen in der zurückliegenden Saison die 15 Aufführungen des Mittelsächsischen Theaters auf der Seebühne. „Im Vergleich zum Beginn, wo 8000 Besucher gezählt wurden, ist das eine beträchtliche Steigerung. Damit ist für uns die Seebühne auch wirtschaftlich eine echte Dimension geworden“, sagt Hans-Peter Ickrath. Dem hohen Zuspruch will der Theatergeschäftsführer auch in Zukunft gerecht werden. In den nächsten Jahren soll die Zahl der Veranstaltungen ansteigen. So sind bereits in der nächsten Saison bis zum 17. Juli 18 Aufführungen vorgesehen. Nach 2017 ist geplant, die Saison deutlich auszudehen und bis in den August hinein zu spielen. „Der Hochsommer ist eine Zeit, in der die Menschen gern auf die Seebühne kommen. Wir haben zudem gelernt, dass unterschiedliche Anfangszeiten ungünstig sind und deshalb in Absprache mit dem Zweckverband festgelegt, jede Aufführung um 17.30 Uhr zu beginnen“, erklärt Ickrath. Eine Schlechtwettervariante in Form der Hartharena soll es nicht mehr geben. „Die Besucher kommen natürlich auch wegen des tollen Ambiente am See. In einer großen Halle ist das so nicht gegeben“, erklärt Musik- und Pressedramaturg Christoph Nieder. Sollte es doch einmal regnen, hätten Akteure und Publikum bereits bewiesen, damit umgehen zu können.

Ein Wermutstropfen ist, dass es 2016 kein Märchenstück auf der Seebühne gibt. „Undine, die kleine Meerjungfrau“ ist bereits zwei Jahre gelaufen und ein neues Stück ist laut Ickrath in der Umgestaltungsphase nicht geplant. Umgestaltung heiße, das Theater wirtschaftlich optimaler aufzustellen – auch weil Zuschüsse stärker gedeckelt würden und höhere Kosten, zum Beispiel durch Tarifsteigerungen, zu erwarten seien. Die gute Nachricht fürs Publikum: die Karten für die Seebühne werden nicht teurer.

Das Mittelsächsische Theater will seine ganze Kraft und seine Ressourcen 2016 in eine Neuinszenierung für die Seebühne stecken. Das ist das Musical „Hello, Dolly!“ Christoph Nieder: „Es ist ein bekannter Titel, es knüpft an den Charakter der großen Sommerstücke der letzten Jahre an und es ist eine schöne Rolle für Susanne Engelhardt. Diese Aufführung wird auch wieder etwas fürs Auge sein.“ Die Inszenierung übernimmt Ivan Alboresi, der schon mit Sunset Boulevard seine Handschrift auf den mittelsächsischen Bühnen hinterließ. Etwa 80 Mitwirkende – mit Orchester, Chor, Solisten und Statisten – sollen das Musical zum Erfolg machen. Das Bühnenbild gestaltet Tilo Staudte. Wie immer auf der Seebühne ist das besonders anspruchsvoll, denn die Bühnenfläche ist etwa dreimal so groß wie die in den Theatern in Freiberg oder Döbeln.

Bis zu maximal 1000 Besucher können derzeit auf den Sitzreihen in Kriebstein Platz nehmen. Eine Erweiterung ist in absehbarer Zeit nicht vorgeplant, wie der Zweckverbandchef Thomas Caro sagt. Wichtige Investitionen, wie das Abschaffen der Containerlösung für den Backstage-Bereich sowie die Überdachung der Bühne könne der Zweckverband zurzeit ebenfalls nicht stemmen. Trotzdem gebe es Verbesserungen Stück für Stück, zuletzt für einen neuen Bühnenfußboden und für Versatzkästen, die Kabel veschwinden lassen.

Von Olaf Büchel

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