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Döbeln Seebühne braucht bessere Toiletten und vernünftige Umkleiden für Künstler
Region Döbeln Seebühne braucht bessere Toiletten und vernünftige Umkleiden für Künstler
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00:18 01.06.2017
Toiletten in Seebühnen-Gaststätte. Quelle: Sven Bartsch
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Kriebstein

Die Spielzeit der Seebühne Kriebstein ist in diesem Jahr so lang wie nie. Auch über die Programmvielfalt mit Musical, Operette, Märchen für Familien und Konzerten können sich die Gäste nicht beschweren. Deutlich ausbaufähig sind hingegen noch die Rahmenbedingungen, sowohl für die Besucher, aber auch für die Künstler.

Es geht zum Beispiel um bessere Umkleide- und Vorbereitungsmöglichkeiten für die Akteure, um Sanitäranlagen, die dem Ansturm von 10  000 Besuchern und mehr gerecht werden oder auch um eine Überdachung der Bühne, um schlechten (oder zu guten) Wetterverhältnissen trotzen zu können.

In der Spielzeitpause von 2016 zu diesem Jahr ist da nicht all zuviel Sichtbares passiert. Und Bauarbeiten während der Saison sind so gut wie ausgeschlossen. Was die nächsten Jahre angeht, klingt der Vorsitzende des Zweckverbandes Kriebstein-Talsperre, der Mittweidaer Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU), zumindest zuversichtlich. „Wir haben Gespräche mit der Landesdirektion Sachsen geführt. Mit Fördermitteln sieht es zurzeit recht gut aus“, sagt Schreiber. Sogar sehr gut seien die Aussichten für eine Erneuerung der Toilettenanlage an der oberhalb der Seebühnen-Sitze befindlichen Gaststätte. „Das Projekt, das wir dafür haben, ist förderfähig. Jetzt geht es noch um die Kosten und den Eigenanteil, den wir aufbringen müssen“, sagt Ralf Schreiber. Wenn die Finanzierung geklärt ist, könnten die Toiletten nächstes Jahr in Angriff genommen werden. Ausgeschlossen ist, dass der Zweckverband das Geld für Vorhaben in diesem Umfang ganz alleine zahlt, erklärt dessen Geschäftsführer Thomas Caro. Kleinere Maßnahmen nehme der Verband aber sehr wohl in die eigenen Hände. Caro: „Wir haben einen Internetanschluss für die Kasse geschaffen, Beleuchtungsmasten sind versetzt und Kabel auf dem Gelände besser verlegt worden.“

Zum Teil unzumutbar für die Darsteller ist es, sich in Containern umzuziehen und zu schminken. Denn bei großer Hitze gleichen diese einem Backofen. Ein richtiges Umkleide-Häuschen muss her. Ebenfalls schützen würde ein Sonnsegel. Dafür kündigt Zweckverbandsvorsitzender Ralf Schreiber weitere Gespräche an. Im kommenden Monat werde eine Entscheidung der Fördermittel-Geber erwartet. Theater-Intendant Ralf-Peter Schulze ist optimistisch: „Mit dem kulturellen Angebot der Seebühne wächst deren Backstage-Bereich mit.“

Von Olaf Büchel

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