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Döbeln Selbst gefördert noch zu teuer: Waldheim soll auf Fördermittelantrag verzichten
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Der Ausbau des schnellen Internets würde Waldheim trotz guter Förderquote immer noch eine halbe Million Euro kosten. Quelle: dpa
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Waldheim

Eine halbe Million Euro würde es Waldheim kosten, schnelles Internet bis in die Randgebiete zu ziehen. Das ist das Ergebnis der Studie, die die Stadt dazu hat anfertigen lassen. Die halbe Million sind die zehn Prozent Eigenanteil, die notwendig sind, um Fördergeld aus dem Programm für den Breitbandausbau zu bekommen. Die Gesamtkosten liegen demzufolge bei rund fünf Millionen Euro. Die Verwaltung empfiehlt daher dem Stadtrat, zu beschließen, dass die Stadt keinen Fördermittelantrag stellt. So ist es auf Waldheims Internetseite zu lesen, wo die Beschlussvorschläge für den Sonderstadtrat am Donnerstag veröffentlicht sind.

Das Förderprogramm dient dazu, schnelles Internet auch in die Ortslagen zu bekommen, die Netzbetreiber nicht anschließen, weil das zu teuer ist. Das Fördergeld soll diese Wirtschaftlichkeitslücken schließen. Die Studie der Stadt wiederum berücksichtigt sogenannte Eigenausbaumeldungen der Netzbetreiber wie Telekom und Co, also wo diese in den nächsten drei Jahren sowieso schnelles Internet mit Übertragungsraten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde anbieten werden. In den Gebieten, wo das nicht der Fall ist, würde dann das Förderprogramm greifen. Das sind laut Beschlussvorlage Randgebiete. Den Breitbandausbau bis dorthin zu betreiben, würde mindestens fünf Millionen Euro kosten. 90 Prozent davon gibt es gefördert. Zehn Prozent müsste die Stadt beisteuern. Eine halbe Million Euro sind auch für Waldheim viel Geld.

In Waldheim gibt es andere Varianten, schnelles Internet in Gebiete zu bekommen, die weiße Flecken in der Breitband-Landkarte sind. Richtfunk heißt das Zauberwort. Damit ist jetzt die ortsansässige Firma Misaxnet erfolgreich gestartet (die DAZ berichtete).

Von Dirk Wurzel

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