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Döbeln Senioren wünschen sich Bänke und Buswartehäuschen
Region Döbeln Senioren wünschen sich Bänke und Buswartehäuschen
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00:17 30.06.2017
Seniorenbeirat in Roßwein. Quelle: Sven Bartsch
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Rosswein

Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) möchte sich wieder stärker mit den Senioren der Stadt austauschen. Nach über einem Jahr Pause lud er deshalb für Dienstagvormittag zu einer Sitzung des Seniorenbeirates ein. Zehn Rentner kamen und hatten etliche Wünsche und Anregungen mitgebracht.

Eine Bank zum Ausruhen vermisst zum Beispiel Jutta Geißler, die gern den Fuß- und Radweg zwischen Roßwein und Haßlau entlang spaziert. „Auf halbem Weg wäre eine Sitzgelegenheit nicht schlecht“, sagte die Seniorin. Außerdem fehle am Gehweg der Straße Zum Sportplatz, wo sie selbst wohnt, eine Absenkung für Rollstuhlfahrer. Betroffene Menschen würden mit ihren Rollstühlen auf der schmalen Zufahrtsstraße statt auf dem Bürgersteig fahren, was nicht ungefährlich sei. Gertraude Block lobte die Stadt für die bunte Sommer-Bepflanzung am Spielplatz an der Bahnhofstraße. Gleichzeitig bedauerte sie, dass zurzeit die Schwimmhalle geschlossen ist – obwohl sie wisse, dass Freibadsaison ist und die Stadt nicht zwei Bäder gleichzeitig personell absichern kann.

Ein größeres Problem sprach Dieter Eichhorn an: den zunehmenden Leerstand in Kleingartenanlagen und den fraglichen Fortbestand von Gartenvereinen. „Dabei besteht die Hauptschwierigkeit gar nicht darin, Leute für die Gärten zu finden. Schwer ist es, junge Leute fürs Kleingärtnern und für die Gemeinschaft der Gartengruppe zu begeistern. Wenn sich Interessenten für einen Garten finden, dann sind sie in der Woche beruflich auf Achse und am Wochenende wollen sie im Garten feiern und nicht arbeiten“, weiß Eichhorn. Bürgermeister Lindner ist im Bilde: „Mit den Gärten werden wir mal so eine Leerstandswelle bekommen, wie mit alten Häusern.“ Von der Anlage „Ochsenwiese“ habe man sich bereits gedanklich verabschiedet. „Das wird mal Wald.“ Andere Flecken seien gut als Bauland geeignet und könnten einmal als Eigenheimgebiete ausgewiesen werden, sprach der Bürgermeister mögliche Nachnutzungen von brach liegendem Gartenland an.

Gerhard Merkel kritisierte Kraftfahrer, die ihre Autos am Niederstadtgraben und an der Herrmannstraße ständig falsch parken. Ein Buswartehäuschen wünscht sich Margot Tränkner an der Haltestelle am unteren Ullrichsberg und Annemarie Seifert möchte, das der Fußweg Ecke Damaschkestraße/Lommatzscher Straße endlich gepflastert wird. Letzteres sicherte der Bürgermeister zu, der den nächsten Seniorenbeirat im Herbst ausrichten will.

Von Olaf Büchel

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