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Döbeln Sicher auf dem Fahrrad: Harthaer Gymnasiasten trainieren auf zwei Rädern
Region Döbeln Sicher auf dem Fahrrad: Harthaer Gymnasiasten trainieren auf zwei Rädern
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09:00 24.08.2017
Dominik Wolf, Macy Scheller und Antonia Herbst haben den Fahrrad-Parcours hinter sich gebracht – und dabei ziemlich gut abgeschnitten. Quelle: Stephanie Helm
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Hartha

Für alle Sechstklässler des Harthaer Martin-Luther-Gymnasiums hieß es diese Woche: Helm auf und ab aufs Fahrrad. Gemeinsam mit dem ADAC absolvieren die Gymnasiasten traditionsgemäß ein Jugend-Fahrradturnier. Den Sinn dahinter erklärt Andy Weiß, der das Turnier leitete. „Wichtig ist, bei den Kindern das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass sie gar nicht so sicher fahren, wie sie glauben.“ Nur so bekommen die Jungen und Mädchen ein Gefühl dafür, was sie können und wo sie unter Umständen vorsichtiger agieren müssen. Dementsprechend lautete auch das Mantra, das Andy Weiß immer wieder zu seinen Schützlingen sagte: „In Ruhe und sicher fahren.“ Schnell fahren, so Weiß, könne jeder.

Schulterblick und Handzeichen

Begonnen wurde das Fahrradturnier mit einer Runde Theorie, wo die Schüler die wichtigsten Verkehrsregeln erläutert bekamen. Dann ging es auch schon in die Praxis. Dafür baute Andy Weiß einen Parcours auf dem Parkplatz der Hartharena auf. Die meisten Schüler brachten ihr eigenes Fahrrad mit zum Turnier. Wer keins hatte, bekam eins gestellt. Erste Aufgabe, bevor es überhaupt los geht: Schulterblick, Handzeichen. Dann folgen Stationen wie Spurwechsel oder Vollbremsung.

Dominik Wolf, Marcell Kehl und Ole Wolfram sind regelmäßig mit dem Rad unterwegs. „Wir fahren jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule“, erzählen die Elfjährigen. Philipp Degen kommt aus Geringswalde. Er fährt in seiner Freizeit viel mit dem Rad, hat beim Parcours aber so seine Probleme. „Ich fahre viel im Wald“, bringt er eine Erklärung, warum es feinmotorisch nicht ganz so gut bei ihm klappt.

Bremsweg und Reaktionszeit

Beim ADAC-Fahrradturnier stehen Koordination und Beweglichkeit im Vordergrund. Aber auch für verschiedene Verkehrssituationen wurden die Kids gerüstet. „Die Kinder konnten in einem Auto eine Vollbremsung miterleben. So wurde verdeutlicht, war es mit Bremsweg und Reaktionszeit auf sich hat“, erklärt Andy Weiß. An zwei Tagen nahmen die Sechstklässler des Harthaer Gymnasiums am Fahrradturnier des ADAC teil. Für das Absolvieren des Parcours bekamen die Gymnasiasten Punkte, je nach Fehlerquote und benötigter Zeit. Die drei besten Jungen und Mädchen bekamen eine Medaille in Gold, Silber oder Bronze. „Der jeweils beste Junge und das beste Mädchen einer Schule qualifizieren sich für den Regionalwettbewerb, wo es sie es bis zum einmal jährlich stattfindenden Bundesturnier schaffen können.

Von Stephanie Helm

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