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Sieben Linden für die Uferstraße – Neue Brücke Straße des Friedens kommt 2018

Hochwasserschutz für Döbeln Sieben Linden für die Uferstraße – Neue Brücke Straße des Friedens kommt 2018

Seit vergangener Woche ist die Uferstraße in Döbeln wieder frei befahrbar. Doch nachdem sie für die umfangreichen Arbeiten am Flutgraben hinterm Busbahnhof gebraucht wurde, bietet sie nun ein recht kahles Bild. Denn die alten Laubbäume entlang der Uferpromenade mussten im Zuge der Bauarbeiten gefällt werden. Doch das soll nicht so bleiben.

Noch sind die Pflanzstellen mit Sand gefüllt. Wahrscheinlich im Herbst werden an der Uferstraße sieben neue Linden gepflanzt.

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln. Seit vergangener Woche ist die Uferstraße in Döbeln wieder frei befahrbar. Doch nachdem sie für die umfangreichen Arbeiten am Flutgraben hinterm Busbahnhof gebraucht wurde, bietet sie nun ein recht kahles Bild. Denn die alten Laubbäume entlang der Uferpromenade mussten im Zuge der Bauarbeiten gefällt werden. „Doch das soll nicht so bleiben“, sagt Thomas Zechendorf, Projektleiter für Döbeln bei der Landestalsperrenverwaltung, Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster. „An der Uferstraße werden sieben Linden gepflanzt. Dies wird, wie schon angedeutet, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich im Herbst 2016 oder erst im Frühjahr 2017 passieren, damit sich ein Anwuchserfolg auch einstellt“, so Zechendorf.

Am Flutgraben hinter dem Busbahnhof wird die Baustelle bereits beräumt. Der nächste Bauabschnitt bei der Verbreiterung des Flutgrabens läuft seit 2.Juni. Die europaweite Ausschreibung gewann eine Firma aus dem Erzgebirge. Die hatte bereits die Flutmauer in Sörmitz gebaut. Hinter den Wohnhäusern an der Franz-Mehring-Straße sind bereits die Bagger am Werk. Der Parkplatz an der Franz-Mehring-Straße wird für die Baustelleneinrichtung gebraucht. Ein Dreivierteljahr lang werden zwischen der Niederbrücke und der Brücke Bahnhofstraße der Graben verbreitert, die Häuser gesichert und Mauern errichtet.

Entschieden ist mittlerweile auch die Frage, wie es nach diesem Abschnitt am Flutgraben weitergeht: Zunächst wird ab 2017 der Flutgraben zwischen der Brücke in der Straße des Friedens und der Niederbrücke verbreitert. Danach ist 2018 der Abriss der Brücke Straße des Friedens und der Neubau einer breiteren Brücke an gleicher Stelle an der Reihe. 2019 folgt dann der letzte Abschnitt des Flutgrabens von der Brücke Bahnhofstraße vorbei am Steigerhausplatz bis zum Zusammenfluss beider Muldenarme. „Mehrere Abschnitte zugleich gehen nicht, weil sich die Baufirmen dann ins Gehege kommen“, sagt Axel Bobbe, Leiter des Betriebes Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster der Landestalsperrenverwaltung.

Am zweiten Teil des Schlossbergwehres sind die Dichtigkeitsprüfungen abgeschlossen. Die Wehrklappe funktioniert und ist im Moment aber nur von Hand bedienbar. Denn jetzt muss erst das neugebaute Schalthaus unterm Schlossbergfelsen, gleich neben dem Wehr, mit der notwendigen Steuerungstechnik für Sachsens größtes Klappenwehranlage ausgestattet werden. „Mitte bis Ende Juli sollte der Automatikbetrieb der gesamten Wehranlage funktionieren“, so der Betriebsleiter weiter. Im August ist die offizielle Einweihung des neuen Schlossbergwehres mit Sachsens Staatsminister für Landwirtschat und Umwelt, Minister Thomas Schmidt, geplant.

Der Parkplatz auf dem Busbahnhof wird wegen der Arbeiten am Schalthaus bis auf weiteres von den Bauleuten noch gebraucht. Zudem wird in den nächsten Wochen oberhalb des neuen Wehres noch der Fels am Schlossberg gesichert.

Gebaut wird demnächst aber auch am anderen Muldenarm in der Ritterstraße im Bereich der Braunschen Mühle. Die Stadt ist hier Bauherr und wird mit Fördergeld aus der Hochwasserschadensbeseitigung am Flutkanal der Mühle Schäden beseitigen lassen. 15 Meter an dieser Stelle fehlender Flutschutzmauer müssen an dieser Stelle auch noch errichtet werden. Derzeit verhandeln Stadtverwaltung und Landestalsperrenverwaltung darüber. Wahrscheinlich ist, dass die Stadt im Zuge der Arbeiten die 15 Meter Flutmauer mit bauen lässt und die Landestalsperrenverwaltung als Bauherrin für den Hochwasserschutz dafür die Kosten übernimmt.

Von Thomas Sparrer

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