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Silvestermüll in Döbelns guter Stube

Silvestermüll in Döbelns guter Stube

Von wegen gute Stube! Mehr nach Saustall sah es gestern am ersten Arbeitstag im neuen Jahr am Döbelner Obermarkt aus. An vielen Orten in der Stadt lagen noch Berge von Silvestermüll auf den Gehwegen.

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Auch DAZ-Mitarbeiterin Annett Hamann schwang gestern wie viele Geschäftsinhaber der Innenstadt den Besen. Denn der Müll der Silvesternacht ärgert auch sie.

Quelle: Sven Bartsch

"Gibt es denn hier keine Stadtreinigung", entfuhr es gestern einigen sichtlich verärgerten Passanten am Döbelner Obermarkt. "Klar, unsere Leute waren schon am Neujahrsmorgen im Einsatz", sagt Jürgen Aurich, Leiter des Baubetriebsamtes der Stadt Döbeln. Die große und die kleine Kehrmaschine aus dem Fuhrpark fuhren fast den ganzen Neujahrstag umher. Dazu waren weitere zwölf Mitarbeiter von Bauhof und Stadtgärtnerei im Einsatz, um da wo die Kehrmaschine nicht hinkommt, den Silvestermüll aufzulesen.

 

"Wir haben am Neujahrstag erst einmal grob die Straßen von Scherben und Knallerresten gesäubert. Problematisch ist es da, wo sich noch der Silvestermüll mit Schneeresten vermischt. Da stößt die Kehrmaschine an Grenzen", so Jürgen Aurich. Auch gestern waren seine Bauhofmitarbeiter mit Kehrmaschine, sowie von Hand mit Schaufel und Besen im Stadtgebiet unterwegs. Ein Fünf-Kubikmeter-Container auf dem Bauhofgelände an der Dresdner Straße füllt sich mit den aufgesammelten Resten der Feuerwerkskörper. Wegen des Schwarzpulvers und anderer Inhaltsstoffe wird dieser Container extra entsorgt.

 

Döbelns Ordnungsamtsleiter Jürgen Müller ist mit Blick auf die immer noch verdreckten Gehwege am Obermarkt und an anderen Stellen im Stadtgebiet sauer. "Man kann doch nicht immer nach dem Bauhof schreien, der einigen Bürgern den Dreck nachräumen soll", ärgert er sich. Auf den Gehwegen vor den Häusern sind die Hauseigentümer beziehungsweise die Hausbewohner verantwortlich. Und genau genommen stamme der Silvestermüll auf dem Gehweg doch zumeist auch von den Hausbewohnern selbst, die vor ihrem Haus das neue Jahr begrüßt haben. So müsse es doch eigentlich auch selbstverständlich sein, dass die Hausgemeinschaft am Neujahrstag zu Schaufel und Besen greift. Vielerorts sei das normal. Wo es nicht selbstverständlich sei, ist gerade noch gut zu sehen. Rechtlich ist diese Pflicht zur Reinigung von Straßen- und Gehwegen durch die Grundstückseigentümer und -anlieger in der Straßenreinigungssatzung geregelt.

 

Ärger mit hinterlassenem Müll gibt es derzeit auch in Döbeln-Ost I. Am Garagenhof Sörmitzer Straße haben Unbekannte hinter den Glas- und Altkleidercontainern neun gleichartige Säcke voller gebrauchter Windeln abgestellt. "Eine ekelige Sauerei, was Menschen ihren Mitmenschen zumuten", so ein Anwohner. © Kommentar Seite 13

Thomas Sparrer

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