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Döbeln Sittener Schüler feiern neues Außengelände
Region Döbeln Sittener Schüler feiern neues Außengelände
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06:53 29.09.2018
Einfach nur herrlich. Die Kinder freuen sich über die neue Außenanlage an der Sittener Grundschule. Quelle: Sven Bartsch
Sitten

„Ode an die Freude“ – besser als mit Beethovens Melodie hätte die Einweihung des neu gestalteten Außengeländes an der Emil-Naumann-Grundschule in Sitten am Sonnabend gar nicht beginnen können. Bei schönstem Herbstwetter und rund 200 Besuchern, Lehrern und Kindern spielte der „Fröhliche Akkordeon-Express“ der Musikschule Fröhlich dieses Stück zum Auftakt der Feierlichkeiten, die mit dem jährlichen Tag der offenen Tür an der Schule verbunden wurden.

Einweihung der Außenanlage in Sitten. Quelle: Sven Bartsch Sven Bartsch

Schulleiterin Silke Rasch war hörbar erfreut, dass nach elf Monaten Bauzeit dieser Tag endlich gekommen war. „Das ist etwas Besonderes. Es bedeutet, dass wir ein sicherer Schulstandort sind. Denn wenn es so viele Sicherheitsmängel gibt wie zuvor, wird das schwierig. Und jetzt haben wir es mit so einem schönen Platz gekoppelt. Wir haben das Projekt immer weitergedacht, nachhaltig, grün, das gefällt mir sehr gut“, lobte sie gegenüber der DAZ.

Betonmischer als Symbol für alle Helfer

In ihrer Ansprache vor den 95 Kindern, den vier Lehrern und der Referendarin und den vielen Eltern, Großeltern und Sponsoren fand Silke Rasch – ganz Pädagogin – ein schönes Bild, um das Gelingen des Großprojekts zu verdeutlichen. Ein Bild von einem Betonmischer hatte sie mitgebracht.

Und da hinein legte sie nun auf bunten Kärtchen aufgeschrieben alle, die mitgeholfen hatten, das Vorhaben zu verwirklichen: Die Lehrerinnen, den Architekten, Bauamtsleiter Thomas Schröder, der maßgeblich dazu beigetragen hatte, dass die 270 000 Euro-Investition umgesetzt wird, die Baufirma Wagner, die für jedes Problem eine Lösung gefunden habe und nicht zuletzt die Kinder selbst. „Sie haben immer voll mitgemacht. Kinder, ihr wart immer sehr diszipliniert. Keiner ist in die Baugrube gefallen und oder an einem Zaun hängen geblieben“, sagte Rasch zur Erheiterung der Besucher.

Sportplatz gleich genutzt

Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: Der neue Tartanbelag des Sportplatzes strahlt in orange und wurde sogleich für Rennfahrten im Tretauto genutzt. Eine neue Weitsprunggrube, Basketballkörbe und Handballtore gibt es auch. Rundherum führt ein neuer Metallzaun und am Schulgebäude wurden steinerne Sitztraversen angebracht, die zum Festakt gleich ausgiebig genutzt wurden.

Doch auch oberhalb des Sportplatzes gab es viel Neues zu sehen. Weil der Spielplatz in die Förderung des beim Hochwasser 2013 beschädigten Sportplatzes nicht mit aufgenommen werden konnte, haben sich mehrere Sponsoren gefunden, um neue Spielgeräte sowie die Gestaltung mit Sand, Kies und Pflanzen zu finanzieren.

Spielhaus geplant

Dazu sammelt der Förderverein der Schule bereits für ein weiteres Projekt: Neben den Sportplatz soll ein Spielhäuschen gestellt werden, in dem die Spielgeräte eingeschlossen werden können. Und Silke Rasch blickt noch weiter voraus: „Im Gebäude herrscht noch großer Sanierungsbedarf. Die Elektrik muss noch aus den 1960ern stammen. Auch brandmeldetechnisch ist noch einiges zu tun“, sagte sie. Schon in den kommenden Winterferien könnte es hier vorangehen.

Von Sebastian Fink

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