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So geht's sicher über die Straße: Zwergenland-Kinder üben ihren Schulweg

So geht's sicher über die Straße: Zwergenland-Kinder üben ihren Schulweg

Ein Dutzend zehn- und elfjähriger Mädchen und Jungen machen sich gemeinsam in Begleitung dreier Erwachsener auf ihren neuen Schulweg. Ziel ist die von der Kita "Zwergenland" rund 500 Meter entfernte Haltestelle in Lüttewitz.

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Erst schauen, ob die Straße frei ist, dann gehen. Die Kinder aus Lüttewitz üben ihren neuen Schulweg.

Quelle: Sven Bartsch

Früh morgens neun Uhr. Ein unter der Woche mehrfach täglich fahrender Bus kutschiert die angehenden Schulkinder in anderthalb Wochen von hier aus zur Mochauer Grundschule und wieder zurück zur Kita. Die Aufregung ist groß, die Gefahren auf dem Schulweg aber auch.

 

Nach einem längerem Schotterweg mit angrenzenden Wiesengrundstücken kommt die Gruppe an eine Straße, kurz darauf an eine stark befahrene Kreuzung mit LKW-Verkehr. Erst dahinter liegt die Bushaltestelle. "Was machen wir, wenn wir an eine Kreuzung kommen?", fragt Hortleiterin Sandra Tews. Im Chor spricht die eingeübte Gruppe: "Anhalten, zusammenstehen, nach links, recht, hinten und vorn schauen, ob ein Auto kommt." Alle gucken gleichzeitig in die angezeigten Richtungen. Ein Lkw saust vorbei. Als die Straße wieder frei ist, überquert sie die Gruppe. Geschafft!

 

Tews: "Hier auf dem Dorf werden viele Kinder mit dem Auto gefahren. Sie kennen das richtige Laufen im Verkehr Hand in Hand nicht, wissen nicht um die Gefahrenstellen. Deshalb üben wir das jetzt kurz vor Schulanfang. Der Übergang zur Haltestelle liegt am Ortsanfang. Hier haben die Brummis noch ordentlich Fahrt drauf. Da muss aufgepasst werden!" Auf der festgelegten Route dürfen die Kinder keine Steine mitnehmen. Privatgrundstücke sind zu meiden. Kommt die Straße, müssen sie alle in einer Gruppe zusammengehen, an Kreuzungen aufschließen. Zu Fremden ins Auto steigen, die die Knirpse ansprechen, ist verboten. "Wir versuchen die Kinder immer durch einen Erzieher, Bufdi oder Elternteil abzuholen. Die Kinder müssen den Weg aber auch für den Fall selbst laufen können, wenn viele Erwachsene krank sind", so die 38-Jährige. In diesem seltenen Fall müssen die größeren für die kleineren Kinder die Verantwortung übernehmen. Die Kinder lernen auch, sich an der Bushaltestelle zu benehmen, keine Steine zu schmeißen, nicht herumzurennen, zu schubsen und auf die Erwachsenen zu hören.

Oliver Becker

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