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Döbeln Spende sorgt bei Harthas Oberschülern für große Augen
Region Döbeln Spende sorgt bei Harthas Oberschülern für große Augen
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15:35 13.06.2018
Ein Blattquerschnitt oder die Flügel einer Heuschrecke? Die Fünftklässler von Uwe Rudolph (2. von links) testeten die Mikroskope von Optiker Peter Fischer (links). Quelle: Foto: Sven Bartsch
Hartha

Augenoptikmeister Peter Fischer sorgt in der Pestalozzistraße nicht nur bei seinen Kunden für bessere Sicht: Die Schüler der Oberschule nebenan konnten sich am Mittwoch über zehn neue Mikroskope und ein spezielles Lehrerexemplar freuen.

Mikrokosmos gelangt per Beamer an die Wand

Mit dem können die Biologielehrer Sabine Lewandoswki und Uwe Rudolph über einen Beamer an die Wand werfen, was auf dem Objektivtisch zu sehen ist. „Damit können wir jetzt auch zeigen, wovon wir reden, wenn es sonst hieß: ’Man sieht es doch!’“, freute sich Rudolph.

Gefahrenquelle gebannt

Ein weiterer Clou: Die Mikroskope sind batteriebetrieben. Damit entfalle der Kabelsalat den die 16 alten Geräte immer verursachten, wenn das Chemiekabinett nicht frei war: In den anderen Klassenräumen gibt es keine zentralen Steckdosenleisten, sodass mit vielen Verlängerungskabeln gearbeitet wurde und eine Gefahrenquelle entstand.

Hilfe auf direktem Weg

Lewandoswki wandte sich daher an Fischer, der sich kundig machte – und die Instrumente seiner alten Penne gern spendete. „So weiß ich, dass das Geld auch ankommt“, sagte der Harthaer, der für die Freien Wähler auch im Stadrat sitzt. Währenddessen warfen die Fünftklässler den ersten Blick durch die Objektive und erkundeten Blätter im Querschnitt oder auch die vergrößerten Flügel einer Heuschrecke.

Die alten Mikroskope werden übrigens nicht aussortiert. „Bei Klassenstärken von im Schnitt 28 Schülern werden sie weiter mitgenutzt“, so Lewandoswki.

Von Manuel Niemann

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