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Döbeln Spielplätze in Döbeln sind weitgehend in Schuss – doch es gibt Luft nach oben
Region Döbeln Spielplätze in Döbeln sind weitgehend in Schuss – doch es gibt Luft nach oben
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15:16 08.07.2016
Lothar und Heidrun Ludwig aus Westewitz spielten auf dem Spielplatz in den Klosterwiesen gestern mit den Enkeln Lennox und Linus Wikinger-Schach.  Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

 . Mehr als 20 Spielplätze gibt es in der Stadt Döbeln einschließlich der in den neu hinzugekommenen Ortsteilen. Von einem Großteil dieser Spielplätze machten sich Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer und Mitarbeiter der Verwaltung bei einer Befahrung ein genaues Bild. „Wir wollen dem Stadtrat eine Auflistung der Spielplätze vorlegen und dann darüber diskutieren, wo Spielgeräte angeschafft, wo Erweiterungen vorgenommen werden können und wo es Verbesserungswürdiges gibt“. sagt Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer nach der Rundfahrt. Sein Fazit: „Döbeln muss sich mit seinen Spielplätzen und kleineren Spielstandorten nicht verstecken. Die Spielplätze sind größtenteils in einem recht guten Zustand. Das hatte ich so nicht erwartet.“ Vor allem die neuen Anlagen in Ziegra und Limmritz begeisterten ihn. „Hier sind richtig herrliche Spielplätze entstanden.“ Luft nach oben gebe es aber dennoch immer, findet Egerer. Beim immer gut besuchten Spielplatz in den Klosterwiesen ging Egerer der Kritik an der Naturrutsche nach. Der schwarze Gummibelag wird bei Sonneneinstrahlung richtig heiß. Rutschen ist so bei Sommerwetter praktisch unmöglich. „Die Lösung könnte ein neuer, hellerer Belag sein. Wir arbeiten daran.“ Am Donnerstag war der Spielplatz in den Klosterwiesen den ganzen Tag bestens frequentiert. Hortkinder der „Rappelkiste“ im Kinderhaus am Holländer spielten den ganzen Tag hier, buken an der Feuerstelle neben dem Spielplatz Knüppelkuchen und veranstalteten ein Picknick auf dem Gelände. Auch Lothar und Heidrun Ludwig aus Westewitz waren mit ihrem beiden Enkeln Lennox (9) und Linus (7) auf den Klosterwiesen. „Der Spielplatz ist gut in Schuss und einladend“, finden die Großeltern. Allerdings finden sich auch ein paar Flaschenscherben im Kies, die einige Spielplatzbesucher hinterlassen haben, die hier nichts zu suchen hätten.

„Unsere Bauhofmitarbeiter sind regelmäßig auf den städtischen Spielplätzen unterwegs und schauen nach den Spielgeräten und nach der Sauberkeit“, weiß Oberbürgermeister Egerer. Er freut sich auch über den Spielplatz in Keuern, wo die Bauhofleute die Riesenrutsche wieder flott gemacht haben. Hier tobten am Donnerstag Marie (10) und ihr kleiner Bruder Frederic (4) aus Waldheim. Mit Oma und Opa hatten sie eine Fahrradtour zum Spielplatz in Keuern unternommen.

Der Oberbürgermeister und seine Mitarbeiter sahen sich auch noch in Döbeln-Ost und an der Kunzemann-Straße die Spielplätze sowie kleinere Spielgerätestandorte an der Feldstraße und im Bärental an. „Hier und da könnten Spielgeräte erneuert werden. Holzspielgeräte halten dabei meist sieben bis acht Jahre. In Döbeln-Ost I stehen dagegen noch Klettergeräte, an denen einige unserer Mitarbeiter selbst schon als Kind herumkletterten“, beobachtete das Stadtoberhaupt.

Ein neues Spielgerät soll das Holzschiff auf dem Spielplatz an der Wappenhenschanlage ersetzen. Für den neu geplanten Spielplatz in der Weststadt (am Hauptbahnhof) erarbeitet die Verwaltung jetzt Gestaltungsvorschläge. Zudem ist angedacht, die Fronstraße in der Fußgängerzohe mit Kleinkindspielgeräten aufzuwerten. Für die Finanzierung bringt der Oberbürgermeister die Wappenhensch-Stiftung ins Spiel.

Gespräche will die Stadt zudem mit Vermietern wie der TAG Wohnen führen, die auch Spielplätze in ihrer Verantwortung haben. Im jüngsten Stadtrat hatte eine Bürgerin beklagt, dass der innerstädtische Spielplatz der TAG zwischen Fronstraße und Zwingerstraße oft verschmutzt und für Kleinkinder wenig einladend sei.

Von Thomas Sparrer

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