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Döbeln Spinnen, Hexensuppe und Horrorfilm
Region Döbeln Spinnen, Hexensuppe und Horrorfilm
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23:39 04.11.2012
Denny Hofmann, Wera Hofmann, Ben Dreißig, Katrin Breitling und Elke Dreißig (v.l.) machen es sich im alten Harthaer Kino schon mal gemütlich. Quelle: W. Sens

Um ihre Halloweenfeier vorzubereiten, musste nicht groß dekoriert werden. Das Ambiente stimmte von vorneherein und um das alte Gebäude zu nutzen, mussten auch keine großen Restaurierungsmaßnahmen ergriffen werden.

"Das Gebäude stand nun 20 Jahre lang leer", berichtet Ronny Walter, Vorsitzender des Vereins. "Wir haben uns gedacht, dass Halloween ein guter Anlass wäre, um den Raum mal wieder zu nutzen." 70 Mitglieder zählt der Harthaer Verein Jugend Aktiv mittlerweile und viele von ihnen waren auch am vergangenen Sonnabend vor Ort. Sie haben gemeinsam organisiert, aufgebaut und helfen bei der Durchführung der verschiedenen Halloween-Programmpunkte.

Am Vormittag gab es Gelegenheit, das alte Kino in seiner volle Pracht zu bestaunen. Auch alte Filmplakate, Zeitungen und Bilder konnte man bestaunen. "In der ersten Stunde waren bereits um die 60 bis 70 Leute da", erzählt Ronny Walter zufrieden. Am Nachmittag wurde dann sogar ein Gruselfilm für Kinder, abends ein Horrorfilm für die Älteren gezeigt.

Parallel dazu gab es Gruselstände, an denen Geisterpunsch, Blutbowle und Hexensuppe angeboten wurden. Letztere hat Mandy Naake gebraut und verrät: "Das ist eine Art Gulaschsuppe, mit Pilzen, Mandarinen und Hackfleisch." Angst beim Essen musste man also nicht haben. Auch Kürbisse konnten geschnitzt werden.

Hauptattraktion für die Kinder war, wie so häufig, eine Hüpfburg. Die hatte Lothar Mai vom SV Vorwärts aus Döbeln mitgebracht und gab Acht darauf, dass es auch mit Recht und Ordnung auf der Hüpfburg zuging. "Ich hoffe nur, dass es trocken bleibt", erklärt er mit Blick in den Himmel. "Sonst muss ich hier wohl oder übel die Luft ablassen."

Das wollte Katja Richter wohl kaum hoffen, denn ihre vierjährige Tochter Sandra-Michelle war hellauf begeistert vom vielen Hüpfen und Springen. "Ich habe ein Plakat vom Halloweenfest im Dönerladen gesehen und daraufhin sind wir hergekommen", berichtet die junge Mutter. "Uns gefällt es hier sehr gut, die Organisatoren haben sich wirklich große Mühe gegeben."

Gerade für Kinder hätte die etwas verspätete Halloweenfeier im alten Harthaer Kino nicht besser sein können. Später gab es sowohl einen Lampionumzug als auch einen Gruselweg, auf dem die Harthaer und auch alle anderen mal so richtig das Fürchten lernen konnten. Bleibt zu wünschen, dass eine solche Veranstaltung wiederholt wird - dann vielleicht auch bei besserem Wetter.

Judith Sophie Schilling

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