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Sport an der Leisniger Linde: Bau des Sozialgebäudes startet

Fertigstellung im Mai Sport an der Leisniger Linde: Bau des Sozialgebäudes startet

Im Mai soll der Sozialbau mit Umkleidekabinen und Sanitäranlagen auf dem neuen Leisniger Sportplatz an der Linde fertig sein. Für den Rohbau steht schon das Fundament und die Bodenplatte ist gegossen. Zum diesjährigen Spendenlauf am 23. April wird das Gebäude aller Voraussicht nach noch nicht frei gegeben.

Die Steine für den neuen Sozialbau am Leisniger Sportplatz sind da. Im Februar soll der Rohbau stehen.
 

Quelle: BARTSCH

Leisnig. Wird es im aktuellen Schuljahr noch etwas mit dem Schulsport am Sportplatz an der Linde? Die Zeichen stehen gut. Der Platz ist bis auf Details fertig, die Kugelstoßanlage muss noch komplettiert werden. An der Weitsprunggrube fehlt noch das Absprungbrett.

Im Januar haben die Arbeiten an dem Sozialgebäue begonnen. Mitte Mai soll das Haus fertig sein. „Wir hätten gern alles spätestens zum 23. April fertig gehabt“, sagt Bau- und Ordnungsamtsleiter Thomas Schröder. Dieses Datum ist ausgewählt für den Spendenlauf, der jährlich für den Verein Lebenszeit veranstaltet wird. Er hofft, dass dafür zumindest eine Teilfreigabe möglich ist, damit die Lauf-Veranstalter dort Räume nutzen können. Dass es doch noch klappt mit einer vollständigen Freigabe, will Schröder nicht in Aussicht stellen: „Derzeit lässt die Witterung Bauarbeiten zu, und es ging in den vergangenen Wochen zügig voran. Wir wissen nicht, was die nächsten Wochen bringen. Deshalb bin ich mit Fertigstellungszusagen vorsichtig.“

Die Fundamente konnten gesetzt und die Bodenplatte gegossen werden. Noch diesen Monat könnte der Rohbau stehen, schätzt Schröder ein, aber auch das unter der Prämisse, dass die derzeit milde Witterung anhält.

Die Größe des Gebäudes werde sich von der Quadratmeterzahl nicht wesentlich vom Vorgängerbau unterscheiden. Letzterer war schon einige Jahrzehnte alt und verschlissen. Das Gebäude war schon durch Container ergänzt worden. So standen sowohl Räume zum Umziehen vor und nach dem Sportunterricht zur Verfügung, zudem sanitäre Anlagen.

„Auf diesen Umfang wird auch die Ausstattung des neue Gebäudes hinauslaufen. Für die vorhandenen Klassenstärken war der Platz ausreichend, es muss also nicht wesentlich größer gebaut werden.“

Dem stehe zudem die Richtlinie zur Förderung von Hochwassersanierungsmaßnahmen entgegen. Über dieses Förderprogramm bekommt die Kommune sowohl die Sportplatzsanierung als auch den Neubau des Sozialgebäudes zu hundert Prozent finanziert. Es gehört zu den Förder- beziehungsweise Finanzierungsvoraussetzungen, dass das neu entstehende Objekt jenem, das durch Oberflächenwasser des extremen Regens im Sommer 2013 in Mitleidenschaft gezogen wurde, ähnlich ist. Wer größer baut, muss damit rechnen, dass ihm die Förderzusagen entzogen wird. Schröder: „Bei uns hat es bezüglich des Sportplatzgebäudes nie die Überlegung gegeben, es vergrößern zu müssen.“ Es werde nach aktuellem Stand der Technik gebaut, was auch heißt, gemäß der Energieeinsparverordnung. Das Wasser werde zum Beispiel in elektrischen Durchlaufgeräten erhitzt. Der Bau des Gebäudes kostet insgesamt knapp 389 000 Euro, der Platz rund 437.000 Euro. Die Stadt muss zwar vorfinanzieren, bekommt das Geld aber über die Hochwasserschadensförderung vom Freistaat Sachsen erstattet.

Von Steffi Robak

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