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Döbeln Sport frei in Waldheim: Neuer Sportplatz nutzbar aber noch nicht ganz fertig
Region Döbeln Sport frei in Waldheim: Neuer Sportplatz nutzbar aber noch nicht ganz fertig
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17:24 10.08.2016
Die Neuntklässler der Waldheimer Oberschule begutachten die neuen Basketball-Anlagen für den Sportplatz. Diese sind transportabel. Quelle: Sven Bartsch
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Waldheim

Nutzbar, aber noch nicht ganz fertig. So präsentiert sich derzeit der neue Sportplatz der Waldheimer Oberschule.

Der Sportbelag aus Polyurethan ist aufgebracht, die Ballfanganlage steht ebenfalls. Was noch fehlt, sind die Markierungen für die Spielfelder und die Laufbahnen. Fußball, Handball, Volley -und Basketball sollen die Oberschüler hier im Sportunterricht spielen können. Und über die Distanzen von 100, 200, 400 und 800 Meter laufen können. „Das sollte eigentlich heute beziehungsweise morgen passieren“, sagte Schulleiter Jürgen Köber, zeigt sich aber angesichts des Wetters pessimistisch, dass dies wie geplant passiert. Am Mittwoch nahm er sich gemeinsam mit Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) die Zeit, der Döbelner Allgemeinen Zeitung die neue Sportanlage zu zeigen.

Ums ganze Haus zum Sportplatz

Es ist kein Vergleich mehr mit den Zuständen während der Bauzeit, als es auf dem Gelände teilweise nach Mondlandschaft aussah. Deutlich größer wirkt der Platz, als er tatsächlich ist Zwar ist er knapp zwei Drittel größer, als die alte Anlage aber an die geschätzten 100 Meter Länge reichen seine Maße denn doch nicht heran. 88 Meter in der Länge und 32 Meter in der Breite misst der neue Oberschulsportplatz. In den Boden sind bereits Löcher eingelassen und abgedeckt, um die Halterungen für Volleyballnetze zu installieren und die Fußballtore befestigen zu können. Die Basketballkörbe hängen an einem fahrbaren aus Edelstahl. So steht nichts im Weg, wenn die Schüler auf der Laufbahn trainieren.

Die Stadt wird 200 000 Euro investiert haben, wenn die Anlage fertig ist. Mit knapp 80 000 Euro unterstützt der Freistaat Sachsen das Bauvorhaben. Was jetzt noch fehlt, ist der Zuweg vom Seitenausgang der Schule, der zu Sportplatz und Halle führt. Derzeit müssen die Schüler noch zum Haupteingang rausgehen und ums ganze Haus laufen, um zu den Sportstätten zu gelangen. „Die Zufahrt wird zeitnah gemacht“, sagt Schulleiter Köber. Er rechnet damit, dass dies in der ersten Hälfte des Septembers erledigt sein wird. Die Weitsprung- und Kugelstoßanlagen stehen ebenfalls noch aus.

Freifläche kommt später dran

Zuletzt hatte die Stadtverwaltung das Bauvorhaben etwas geschrumpft. Aus dem Paket des 5. Bauabschnittes hat die Stadtverwaltung den Teil herausgelöst, der den Aufenthaltsbereich mit den Sitzgelegenheiten betrifft. Das war nötig, um die Baukosten zu reduzieren. Michael Wittig, Leiter des städtischen Bauamtes, erläuterte: „Es war die einzige Möglichkeit, die Fördermittel noch abrechnen zu können, da der Fördergeld-Bescheid recht spät eintraf.“ Das Bauvorhaben eher auszuschreiben, war aber auch nicht möglich. Dann kam noch dazu, dass das günstigste Angebot 25 Prozent über den veranschlagten Kosten lag. Mehr als 122 576,50 Euro hat die Stadt aber nicht für diesen Bauabschnitt. So kann sie nun von den geplanten Vorhaben „nur“ den Pausenhof und die Kugelstoß- und Weitsprunganlage bauen lassen. Das Los Freifläche und Sitzgelegenheit wandert in den nächsten, den 6. Bauabschnitt.

Der Schulhof ist wichtig, damit die Schüler in der Pause endlich wieder rausgehen können, die Kugelstoß- und Weitsprunganlage ist für den Sportunterricht unverzichtbar. Auf der nächsten Stadtratssitzung am kommenden Donnerstag beraten die Räte über diesen 6. Bauabschnitt an der Oberschule, der auch die Außenanlagen umfasst.

Von Dirk Wurzel

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