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Döbeln Stadt kann erste Aufträge für neues Stadiongebäude vergeben
Region Döbeln Stadt kann erste Aufträge für neues Stadiongebäude vergeben
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16:30 13.02.2018
Dieses Häuschen und das dahinter auf dem Stadion-Gelände von Roßwein wird abgerissen. Quelle: Olaf Büchel
Rosswein

Für den geplanten Neubau eines Funktionsgebäudes auf dem Areal des Roßweiner Stadions an der Haßlauer Straße kann die Stadt jetzt die ersten beiden Aufträge vergeben. Die Stadträte gaben dafür in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht – zum Zuge kommen soll in beiden Fällen die Firma Stowasser aus Roßwein.

Zunächst geht es um die Baustelleneinrichtung und vorbereitende Arbeiten im Gesamtumfang von 26 634 Euro. Wenn das Wetter mitspielt, könnte noch Ende Februar damit begonnen werden. Dazu gehört das Roden von Wurzelstöcken, der Rückbau eines Kunststoffbelages, das Abbauen und Lagern von Flutlichtmasten sowie das Abreißen zweier Hütten, die der Roßweiner Sportverein bislang als Lagermöglichkeiten nutzte. Vereinsmitglieder haben bereits angefangen, diese Lauben ähnlichen Häuschen auszuräumen. Wenn der Baustrom- und der Bauwasseranschluss gelegt und der Bauzaun aufgestellt ist, können die Mitarbeiter der Firma Stowasser mit den Erdarbeiten und dem Rohbau des Funktionsgebäudes beginnen. Die Kosten dafür liegen laut Angebot bei 197 346 Euro.

„Aus Baugrunduntersuchungen ist bekannt, dass sich an der Stelle, wo wir das Gebäude errichten wollen, vermutlich Schlacke befindet. Es könnte sich also um belastetes Erdreich handeln“, sagte Bauamtsleiterin Petra Steurer. Klarheit soll eine Bodenanalyse bringen. Falls der Boden tatsächlich belastet ist, muss er nach speziellen Bestimmungen auf einer Deponie entsorgt werden.

Zum Rohbau-Auftrag gehören außer den Erdarbeiten die Stahlbetonplatte, das Streifenfundament, Stahlbetonstützen, Ringanker und Ringbalken, Mauerarbeiten, Blitzschutz und der Anschluss des Gebäudes ans öffentliche Abwassernetz. Das alles soll die Firma ab Mitte März bis zum 8. Juni bewerkstelligen.

Der Funktionsbau soll einmal Sanitäreinrichtungen und Umkleidekabinen beherbergen, die sich zurzeit noch im alten Sportlerheim befinden und dann verschwinden würden. Die vermietete Wohnung und die verpachtete Gaststätte im Sportlerheim sollen laut Petra Steurer bestehen bleiben. Eine Sanierung dieses Gebäudes sei aber vorerst nicht geplant.

Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) kündigte an, dass es wegen der Bauarbeiten auf dem Stadiongelände in diesem Jahr kein Stadtsportfest gibt, erst 2019 sei wieder eines geplant.

Von Olaf Büchel

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