Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Stadtrat beschließt Sanierung der Kita „Pusteblume“ unter Vorbehalt
Region Döbeln Stadtrat beschließt Sanierung der Kita „Pusteblume“ unter Vorbehalt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:42 28.04.2016
In der Wendishainer Kita „Pusteblume“ besteht Handlungsbedarf. Quelle: Sven Bartsch
Anzeige
Wendishain

In der Wendishainer Kita „Pusteblume“ muss einiges getan werden. Das ist kein Geheimnis und auch nicht erst seit gestern der Fall. „Wir haben uns bereits seit 2012 um Fördermittel bemüht, um den vorherrschenden Investitionsstau zu beseitigen“, umriss Harthas Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) die Situation in der vergangenen Stadtratssitzung. Da entsprechende Gelder jedoch bisher ausblieben, hielt die Stadtverwaltung die Bedarfsanmeldung auch in diesem Jahr aufrecht. Licht am Ende des Fördermitteltunnels kam schließlich diesen Monat in Sicht. Das Landratsamt Mittelsachsen hat der Stadt einen Zuwendungsvorbescheid über Landes- und Landkreismittel zukommen lassen. Die Zuwendung muss jedoch nach wie vor offiziell beantragt und durch das Landratsamt bewilligt werden. Mit dem Stichtag 2. Mai in greifbarer Nähe hat der Stadtrat nun die Planung und Durchführung der Maßnahme unter der Bedingung der Zuwendungsbewilligung mehrheitlich auf den Weg gebracht.

Die geplanten Gesamtausgaben der notwendigen Arbeiten an der „Pusteblume“ belaufen sich auf 74 000 Euro. Davon soll die Hälfte durch Landesmittel zusammenkommen, während der Landkreis 3700 Euro beisteuert. Weitere 7400 Euro muss demnach der freie Träger der Kita aufbringen. Im Falle der Wendishainer Einrichtung ist das der Verein „Kindervereinigung Leipzig“. Der kommunale Anteil beläuft sich nach dieser Rechnung auf 25 900 Euro. Die Maßnahme wird im diesjährigen Haushaltsplan veranschlagt.

Damit soll unter anderem die Sanierung des Sanitärbereichs des Kindergartens sowie des Erzieher-WCs bezahlt werden. Vor Ort macht sich der Verschleiß breit. Betroffen sind besonders die Fließen und Trennwände. Heizleitungen liegen frei, während Zirkulationsleitungen und Vormischer fehlen. Allesamt Dinge, die auch dem Gesundheitsamt bei einer Begehung der „Pusteblume“ auffielen, von der Behörde als unzeitgemäß beschrieben und deshalb als Mängel angezeigt wurden. Ziel der nun zu planenden Maßnahme soll also die komplette Erneuerung der Anlagen nach gegenwärtigen Vorschriften inklusive Fließenverlegung, Elektroarbeiten und der Einbau einer neuen Decke sein. Zudem soll im gesamten Gebäude die bisher fehlende Wärmedämmung in Decke und Fußboden gezogen werden. Auch Malerarbeiten und die aktuellen Brandschutzvorgaben entsprechende Verlegung von Elektroleitungen im Dachbereich sollen bei Bewilligung der Fördermittel durchgeführt werden.

Die „Pusteblume“ hat Kapazitäten für insgesamt 29 Kinder. Davon sind 17 Plätze für den Kindergarten und 12 Plätze für die Kinderkrippe vorgesehen. Drei Erzieherinnen kümmern sich um die Kinder.

Von André Pitz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein schelmisches Lächeln hatte Karl Körner meistens im Gesicht. Er war ein Unikum. Genau dieses ausgeschlafene Unikum, das in seinem Leben für seine Heimatstadt Döbeln viel bewegt hat, werden Freunde und Weggefährten künftig sehr vermissen: Karl Körner, der ehemalige Wirtschaftsförderer der Stadt Döbeln, ist in der Nacht zum Freitag zuhause im Kreise seiner Familie verstorben. Er wurde 68 Jahre alt.

28.04.2016

Jede Menge zerbrochenes Glas galt es im August vergangenen Jahres aufzufegen. Nach Ansicht des Amtsgerichtes Döbeln war der 33-jährige Palästinenser Rami D. dafür verantwortlich. Bei der Polizei war er betrunken aber geständig – im Gericht nüchtern aber schweigsam.

29.04.2016

Wenn Döbelns Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer seinen Rathausstuhl gegen den Sitz an der Supermarktkasse tauscht, dann sucht der 63-Jährige sicher keinen Job für das Leben nach seiner Amtszeit. Bei Lidl in Döbeln-Ost saß er am Donnerstag zur Wiedereröffnung an der Kasse. Das, was er dabei einnahm, stockte Lidl auf und spendete es der Döbelner Jugendfeuerwehr.

28.04.2016
Anzeige