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Döbeln Stadtrat zufrieden mit Entwicklung unter KONTRAST-Betreuung
Region Döbeln Stadtrat zufrieden mit Entwicklung unter KONTRAST-Betreuung
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20:00 02.06.2017
Das Alternative Jugendzentrum in Leisnig veranstaltet regelmäßig Konzerte und hat unter der Betreuung durch den Verein Regenbogenbus auch zwei Freizeitangebote etabliert. Quelle: SJ
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Leisnig

Zur jüngsten Stadtratsitzung am Donnerstagabend berichtete Janine Kromm vom Regenbogenbus-Vorstand von den Aktivitäten und Projekten im vergangenen Jahr. Nicht nur die Stadträte zeigten sich angetan von den jüngsten Entwicklungen, die das AJZ genommen hat. „2015 lief die Zusammenarbeit mit KONTRAST noch nicht so toll“, fasste Robin Reg`n kurz und knapp zusammen, nachdem Janine Kromm ihre Ausführungen beendet hatte. Das könnte aber auch personelle Gründe gehabt haben. Der Leisniger ist seit Ende vergangenen Jahres Vorsitzender des Vereins Alternatives Jugendzentrum Leisnig, der das Jugendhaus seit seiner Wiedereröffnung 2014 trägt. „Aber seitdem hat sich alles super entwickelt.“ Gute Arbeit bescheinigt auch Hauptamtsleiterin Sonja Heier sowohl den betreuenden Chemnitzern, als auch den Jugendlichen selbst. Sie begleitet verwaltungsseitig die Jugendarbeit und ist zufrieden mit der Entwicklung. Zum Beispiel, was das Thema Ordnung und Sauberkeit angeht. „Damit gab es anfangs große Probleme, aber das hat sich sehr gebessert." Auch die Projektarbeit, die von den Chemnitzern in Gang gebracht wurde, ist ein Pluspunkt. „Wir brauchen Profis an unserer Seite, das können wir als Verwaltung nicht leisten.“ Erfolgreich durchgeführt wurde beispielsweise ein Extremismuspräventionsprojekt, für das fünf verschiedene Veranstaltungen entwickelt wurden. Zwei Freizeitangebote hat KON-TRASTE für Leisnig etabliert – „Gemeinsam Kochen und Essen“ sowie „Sport und Spaß“. Die Unterstützung des Leisniger AJZ beim Beantragen von Fördermitteln ist ein weiterer Punkt, den die Stadt den Chemnitzern zu verdanken hat.

Und das zahlt sich auch ganz praktisch aus. Die Skaterbahn, die am Apianplatz aus Lärmgründen nicht gebaut werden konnte, wird in diesem Jahr am AJZ aufgebaut. Das ist der Plan. Das Gerüst ist schon da, jetzt fehlt nur noch die Baugenehmigung von der Stadt. Denn das Geld, 5000 Euro, wurden vom Verein über die Aktion Mensch beantragt und sind genehmigt worden. „Ohne KONTRAST wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Robin Reg`n, der trotz aller positiver Aspekte auch Kritik vorzutragen hatte. Manchmal habe man das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden von der Stadt, etwa wenn man wochenlang nach einer gelben Tonne anfrage oder das Barlicht ewig nicht repariert werde. Handlungsbedarf besteht auch in Sachen Sichtschutzzaun zum Freibad, der zwar steht, aber eher zum Schauen einlädt als Schutz zu bieten. Bürgermeister Tobias Goth gelobte Besserung und betonte, dass der Stadt das AJZ am Herzen liege. Die Räte wünschten sich, dass noch mehr Jugendliche auf die Angebote des Clubs aufmerksam gemacht und sie nutzen würden.

Von Manuela Engelmann

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