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Starker Wind und Goldene Kaffeebohnen beim 18. Spitzstein-Drachenbootcup

18. Spitzstein-Drachenbootcup Starker Wind und Goldene Kaffeebohnen beim 18. Spitzstein-Drachenbootcup

Der 18. Spitzsteindrachenbootcup hatte es bis zum Schluss in sich. Im Finale gab es ein totes Rennen. Es musste erneut an den Start gepaddelt werden. Karneval und Sport an der Mulde – 31 Teams schenkten sich seit den Morgenstunden in 83 Rennen nichts und legten bei den Kostümen und Darbietungen immer noch eine Schippe drauf. In den Kreativkategorien gab es wieder tolle Ideen.

In zwei Anläufen zum Sieg: Das Nachwuchsteam der Zschopaupinguine (vorn) trat erstmals als paddelnder Tod beim Drachenbootcup an und hatte nach einem toten Finalrennen am Ende die bessere Kondition für den Sieg.

Quelle: Sven Bartsch

Westewitz. Ein Ende mit einem doppelten Finale. Der 18. Spitzsteindrachenbootcup hatte es bis zum Schluss in sich. Denn die Fliegenden Drachen, die Steuerpiraten und die Junior-Pinguine kamen im Mixed-Finale so knapp im Ziel ein, dass selbst die Zielkamera kein eindeutiges Ergebnis lieferte. Alle drei Teams mussten das tote Finalrennen wiederholen. Das Juniorteam der Zschopau Pinguine aus Hartha, Waldheim und Umgebung hatte die beste Kondition und holte den Cup. Platz zwei ging an die Steuerpiraten aus Waldheim. Dritter wurden die Flying Dragons. In der Open-Kategorie setzten sich die Ausbilder und Berufsschullehrer der Gesellschaft für Technische Ausbildung Riesa zum zweiten Mal im großen Finale durch und verwiesen Die Gerechten aus Waldheim und das Daisy Team auf die Plätze zwei und drei.

Karneval und Sport an der Mulde – das ist nun schon seit 18 Jahren im Juni Tradition beim Spitzstein-Drachenbootcup des ESV Lok Döbeln am Muldeufer. 31 Teams schenkten sich seit den Morgenstunden in 83 Rennen nichts und legten bei den Kostümen und Darbietungen immer noch eine Schippe drauf. In den Kreativkategorien gab es wieder zahlreiche tolle Ideen. Die Dinos des Drachenbootcups, das Team Udo, mischt hier seit 18 Jahren kreativ und sportlich mit. Diesmal tanzten die kleinen Italiener vom Team Udo über die Hafenmeile und hatten viel Grappa im Blut. Den Schlager von den kleinen Italienern sangen sie bei Musiklehrer Wolfgang Heisig an der Berufsschule Döbeln neu ein.

Die Ergebnisse

Kategorie Open: 1. GTA Riesa, 2. Die Gerechten, 3. Daisy Team, 4. Schanzenbacher, 5. Die kleinen Italiener, 6. Anti Stress Team Gohlis, 7. Polenzianer, 8. Zschopau Pinguine, 9. Die Knobolde;

Kategorie Mixed: 1. THE PADDLING DEAD, 2. Steuerpiraten, 3. Flying Dragon, 4. Die Dampfpaddler, 5. Schnelle Welle, 6. Cool runnings, 7. Sächsische Biberschwänze, 8. Hofmanns Zwerge, 9. oor nee;

Bester Schlachtruf: Zschopau Pinguine;

Schönste Trommlerin: Sächsische Bibeschwänze;

Schönstes Kostüm: Dampfpaddler;

Beste Einmarschmusik: Ghostbusters

Seit November bastelten auch die Dampfpaddler an ihrem fabelhaften Auftritt als Feen, Elfen und Hobbits. Selbst das Quartier wurde zur Hobbithöhle. Tetris spielten die Spritzenluder vom Klinikum Döbeln mit ihrem Kostüm. Bei allen Teams ist auch beim 18. Drachenbootcup noch lange nicht die Luft raus. Drachenbootcup ist Familiensache, alle werden eingebunden und wachsen nach. Manchmal läuft es aber auch umgekehrt. Wie bei den Tributen von Waldheim, die seit vier Jahren am Start sind. Angefangen hat ihre Drachenbootleidenschaft beim Jugenddrachenbootcup, als sie ihre Kinder anfeuerten. „Dabei dachten wir, was unsere Kinder können, können wir auch“, sagt Teamchefin Anke Viehweger. Aus Eltern und Freunden wurde der Kern des Teams, das für diesen Cup im aufwendig gebastelten Jamaica-Bob antrat. Trainiert wurde nicht nur auf der Mulde sondern auch als Familienausflug des Teams im Kanupark Markleeberg.

Erstmals gab es beim Drachenbootcup verkürzte, so genannte Goldene Kaffebohnen-Rennen, bei denen die Distanz nur 100 Meter betrug (normalerweise sind es 200 Meter). Dabei ging es um die hinteren Plätze. Glück hatten die Veranstalter mit dem Wetter. Lediglich der Wind auf dem Fluss sorgte für zusätzlichen Aufwand beim Einschwimmen der Boote zum Start.

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Starker Wind und Goldene Kaffeebohnen beim 18. Spitzstein-Drachenbootcup

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Von Thomas Sparrer und Olaf Büchel

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